Verführungen, verführt werden, sich verführen lassen. Erkenne sie! Hinterfrage dann, ob du das brauchst, was dir "angeboten" wird. Danach werden zwei Seiten in uns miteinander "kämpfen" bzw. abwägen. Im allgemeinen geben wir der Verführung den Vorzug. Das hat Konsequenzen.
Der Verführung zu widerstehen hat auch Konsequenzen - andere.
Geben wir der Verführung nach, fühlen wir uns gewürdigt und gesehen. Zunächst.
Irgendwann fühlen wir uns ausgenutzt und manipuliert. Wir fühlen uns fremdbestimmt. Ein anderer zum Schuldigen erklärt: "Du bist schuld, dass ich ....", dass es mir so schlecht geht..." Das kann sich später in heftigem Streit äußern. Daraus kann schlimmster Hass dieser Person gegenüber entstehen.
Schaffen wir es dem verführt werden zu widerstehen, wird der andere das so zunächst nicht hinnehmen. Auch in uns wird es zu Kämpfen kommen, weil wir dem anderen die Grenze zuweisen, Wir sagen Stopp. Dies ist ein nein. Der andere fühlt sich abgelehnt. Es ist sein Gefühl. Du kannst dich nun fragen: Warum ist es mir so wichtig, dass es dem anderen gut geht (und als Preis, dass es mir schlecht geht)?
Unser Wunschdenken von der schönen und heilen Welt steht dem eigenen Glück entgegen. Es macht uns für die Verführungen offen.
ist so richtig verstanden habe, dass ich ein Geschöpf Gottes bin, und dass er es gut mit mir meint, dass er mir den Weg weist, habe ich so vieles sehen gelernt, was mir vorher nie aufgefallen ist, dass ich das habe und kann. Ich sehe Gott als meinen obersten Schöpfer an. Er weiß, was mir guttut. Er freut sich, wenn ich das lebe, wofür er mich gemeint hat (gemacht hat). Also habe ich begonnen mit ihm Gespräche zu führen. Ich habe ihn um Hinweise gebeten, damit ich meinen eigenen Weg gehen kann. Das ist und war nicht immer einfach gewesen. Später kamen meine "geistigen Helfer" hinzu. Das sind Tiere, Lehrer, Engel oder auch sonstige weise Personen, die einmal gelebt haben. Mit ihnen zusammen ist mir mein eigener Weg der Wichtigste geworden. Dabei bin ich wieder tolerant geworden für anderer Meinungen, Ansichten und Handlungen. Dabei habe ich gelernt Verführungen zu erkennen und mich dann zu entscheiden: Ja ich lasse mich darauf ein und gehe einen Kompromiss ein. Oder: Nein, mein Weg ist mir wichtiger, als hier den Rattenschschwanz mitzubekommen, den es nach sich zieht, wenn ich der Verführung nachgebe. Dieser Rattenschwanz besteht aus einem immensen Ärgerpotenzial und mitunter aus Gewalt.
Bei allem steht eines im Vordergrund:- die eigene Entscheidung -
Das wird leider vergessen. Wenn jemand mit seinen Wünschen an mich herantritt, entscheide ich mich: dafür oder dagegen. Das lässt Hoffnung zu. Denn ich bin meines Glückes Schmied, indem ich mich gegen die Verführung entscheide, indem ich mich gegen meine Wunschvorstellung vom "so muss man sein" löse und mit ein bisschen Egoismus meine Bedürfnisse respektiere. Egoismus ist hier das Weiter-Lebens-Elixier für mich.co Michaela Aust 2017
Kommentar hinzufügen
Kommentare