Blog - sterben und tod

Der Tod hat sich angekündigt

Der Tod hat sich angekündigt. Ihm ist nicht mehr auszuweichen. Alles Schöne gelangt ins Gedächtnis. Die schlimmen Erinnerungen ebenso.Bei den nahestehenden Menschenwie auch bei unseren geliebten Tieren.Ungelöste Konflikte, nie verheilte Traumata, ploppen an die Oberfläche unseres Fühlens. Die Erfahrungen drängen sich in unsere Gedanken. Dies ist eine Chance! Die schönen Erlebnisse, die wunderbaren Begegnungen, noch einmal ganz bewusst wertschätzen, hilft bei der Verabschiedung.Danke sagen und aufzählen, wofür wir dankbar sind, hilft die Liebe zu erneuern.

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Der Tod, Ich und unser Weg

Wie geht sterben?Kaum einer weiß es. Und die, die es wissen, sind tot. Denken wir. Vor vielen Jahren gab es eine TV-Serie. Sie hieß "Ghost-Whisperer". Darin wurden anschaulich die Abläufe des Sterbeprozesses präsentiert. Mich faszinierte diese Sendung. Sie ist mir ein Puzzlestück gewesen auf dem Weg, dem ich mich regelmäßig mit dem Tod befasse. Die Themen rund um den Tod und die Phänomene, die es gibt, begleiten mich schon seit jungen Jahren. Die Entwicklung begann schon als Kind. Es waren die Jahre vor dem Tod meiner Oma gewesen. Meine Oma starb, als ich 9 Jahre alt war. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Tradition war es, dass nach dem Tod die Verstorbenen in der Leichenhalle aufgebahrt wurden, damit sich die Dorfbewohner verabschieden konnten. Der Sarg war zu diesem Zweck in unserem Dorf offen. Kerzen standen daneben und waren angezündet. Manchmal stand ein seltsamer Geruch im Raum. Diesen Geruch mochte ich nicht. Damals hatte ich eine Freundin. Wir beiden Mädchen waren mit etwa 7 - 9 Jahren an den Verstorbenen interessiert. Sobald uns bekannt wurde, dass ein Dorfbewohner gestorben war, spazierten wir zum Friedhof und gingen "Leichen anschauen". Es war für uns normal die Toten zu besuchen und ihnen Weihwasser zu geben. Das Leben ging weiter. Es führte mich zu meiner Schwiegermutter. Sie erzählte gerne von den Toten und den Zeichen, die es vorher gibt. Mein Interesse am Thema war wieder geweckt. Ich forschte und fand heraus, dass mir auch die Zeichen übermittelt werden, dass es einen Sterbefall geben wird. Mit der Zeit wurde mir das unheimlich. Es waren zu viele geliebte Begleiter gestorben. Ich wollte nie mehr etwas wissen. Tatsächlich schaffte ich es alles zu verdrängen, dass ich nicht mehr informiert wurde, dass jemand stirbt. Dann starb mein Vater. Ich wollte mich erinnern. Ich wusste, dass sein Erdenweg zu Ende sein würde. Wie der Vorgang des Sterbens ablaufen würde, das war mir unbekannt. Ich wusste nur, dass es ein großes weißes Licht gibt, das auftaucht und für uns Lebende unsichtbar bleibt. Ich wusste von Moody, dass die meisten Menschen hier schöne Erfahrungen haben. Moody hatte jedoch auch bemerkt, dass bei manchen Personen dieser Übergang weniger schön abläuft. Die Bücher von Moody hatte ich einst als Schülerin in der Stadtbibliothek gefunden und alle von Anfang bis Ende durchgelesen. Und das, obwohl keine Bilder darin waren, sondern nur Seiten mit Buchstaben. Bei der Beerdigung meines Papa traf ich seine Schwester, meine Tante. Ich staunte, was sie alles vom Sterben wusste. Sie weckte mein Interesse wieder. An dem Tag war ich dankbar, dass ich mit jemanden über die Phänomene sprechen konnte, die am Grab geschehen waren. Kurze Zeit später lief die Fernsehserie "Ghost Whisperer", der Frau, die mit den Toten spricht.Zu der Zeit probierten meine Tochter und ich uns an Familienaufstellungen. Manchmal kam just in dem Momenzt, als es um einen Verstorbenen ging, die Sonne heraus und blickte hell ins Zimmer. Ich lernte dies als Zeichen zu sehen, dass dem Verwandten eine Tür geöffnet wurde, durch die er hindurchgehen konnte. Viele Jahre später lernte ich in meiner schamanischen Ausbildung spezielle Techniken, mit den Storbenen in Kontakt zu treten, mit ihnen Gespräche zu führen und sie in den unterschiedlichen Bereichen im Himmel zu besuchen und sie ein Stück weit auf dem Weg zum Menschenhimmel zu begleiten. Diese Aufgabe füllte mich aus. Schnell wurde der Stammbaum herausgeholt. Viele Verwandte wurde von mir besucht. Es entstanden immer schöne Gespräche. Auf diese Weise konnten sie mich kennenlernen und ich sie. Das tat uns beiden gut. Dann starb meine Mutter.In Gesprächen mit dem Hospiz und weiteren Institutionen, die mit Sterbenden in Kontakt sind und sie begleiten, stellte ich fest, dass ihnen der Zugang zu Menschen, den ich gelernt habe, fehlt. Sie wissen auch nicht, wie sterben abläuft und was uns nach dem Tod auf der anderen Seite erwartet. Manch einer glaubt, dass es nichts mehr gibt. Ich habe bemerkt, dass die Bibel uns hier alleine dastehen lässt und keine Antworten gibt. Meine katholische Religion macht den Menschen Angst. Ich habe gelernt, wenn wir Sünden begagnen haben, dann komme wir in die Hölle oder ins Fegefeuer. Nur makellos kommen wir an Petrus vorbei uns werden von ihm durch die Türe gelassen, damit wir in den Himmel hineingehen können. Diese Angst steckt in den Menschen. Sie ist weiter verbreitet, als man denkt, sage ich. Die Angst vor der Hölle und dem Fegefeuer ist riesengroß. Manch einer schweigt und sagt nichts. jWeitere Ängste können im Raum stehen.Die Angst die Dinge nicht in Ordnung gebracht zu haben. Die Angst wie es ohne den Sterbenden mit den Lebenden weiter gehen soll. Die Angst für verrückt erklärt zu werden, wenn sie von dem erzählen, was sie sehen. Hier meine ich die Angst zu sagen, dass sie ihren Partner, ihre Eltern oder Geschwister sehen und sich freuen zu ihnen zu gehen. Da fällt mir mein Opa ein. Ich besuchte ihn damals im Krankenhaus. Er erzählte mir freudestrahlend, dass er die Oma, seine Ehefrau, im Traum gesehen hatte. Sie hatte ihm gesagt, dass sie bald wieder zusammen sein werden. Kurz danach ist er gestorben. Er konnte davon reden. Andere nicht. Und nochmal andere artikulieren ihre Angst und wünschen sich Antworten, wie es ist zu sterben. Was ich festgestellt habe, dass diese interessierten Personen alleine gelassen werden von Hospiz und entsprechenden Stellen. Diese Mithelfer sind nicht auf spirituelle Antworten ausgebildet. Vielleicht gibt es Einzelne, die sich privat mit außersinnlichen und spirituellen Dingen befassen und Antworten geben. Wenn nicht, bleibt der sterbende Mensch mit seiner Angst sich selbst überlassen. Traurig. Was mir noch aufstösst ist die Einstellung sich nicht in Familienangelegenheiten einzumischen. Es gibt weit mehr Streitigkeiten, als man denkt. Dies sind Tabuthemen. Dies sind Themen, die am Ende des Lebens stehende Personen belasten ihren Weg friedich zu beenden und guter Dinge drüben, auf der anderen Seite anzukommen. Ich wünsche mir mehr spirituelle Begleitung von Menschen, die in der allerletzten Wegstrecke des aktuellen Lebens angekommen sind. Vielleicht sind auch die Glaubensgemeinschaften hier in der Pflicht für Seelsorge? Eine Pflicht, die sie aus Gründen nicht erfüllen. Spätestens in einem Alterswohnsitz und im Hospiz braucht es Besuche von geistlich geschulten Personen. Die Wünsche eines Menschen, der Angst hat, welche sind es?Es wird zu sehr auf Verfügungen geachtet, die geschrieben wurden, als die Welt noch in Ordnung gewesen war. co Michaela Aust

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"Sie werden sterben."

"Du wirst sterben." "Sie werden noch 5 Wochen leben."Sätze, die tief unter die Haut gehen. Wie geht es jemanden, der gesagt bekommt, dass er noch 4 Wochen, 5 Monate, ein paar Tage, zum Leben hat?Wie geht es jemanden, der gesagt bekommen hat, dass er bald sterben wird?Diese Fragen beschäftigen mich schon eine ganze Weile. Ich kenne niemanden. Darum wollte ich es selbst erfahren wie sich das anfühlt. Der Wunsch war ein bisschen vertrackt. Würde ich diesen Satz selbst gesagt bekommen, wäre ich am Ende meines Lebens angelangt. Das war nicht in meinem Sinne. Also tat ich, was ich "immer" tue: Nichts. Wo sollte ich Personen finden, die mit mir über ihre Empfindungen nach solch einer Aussage sprechen möchten? Das Radio, das ich angeschrieben hatte, meinte ich bräuchte psycho-soziale Hilfe. Sie hatten mein Anliegen nicht verstanden. Dann kam die Wende. Ich wurde tatsächlich erhört. Dies geschah in einem Traum. Ich saß in einem Raum. Mehrere Personen waren anwesend, auch meine Tochter und mein Ehemann. Meine Tochter sagte mir: "Du wirst sterben." Die Zahl 5 spielte auch eine Rolle. 5 Tage, 5 Wochen, 5 Monate, 5 Jahre. Leider fehlt mir hierzu eine konkrete Erinnerung, in welchem Zusammenhang die 5 genannt wurde. Ich wachte auf. Und ich wollte sofort den Traum und die Aussage vergessen. Mein Körper hatte den Schock in sich leider unmittelbar abgespeichert. Wegdenken ging nicht mehr. Ich stand von da an unter Schock sterben zu müssen. Ich hatte panische Angst zu sterben. Meine gesamte Ausrichtung war auf das Sterben fokussiert. Zum Arzt gehen? Es gibt kein Medikament gegen sterben. Ich war mir selbst überlassen. Ein paar Tage später fiel mir ein: Ich musste meine Dinge ordnen. Da ich dachte, dass mein eigenes Leben dem Ende entgegenstrebt, fiel mir auf, dass mit meiner behinderten Tochter nichts geregelt gewesen war. Ich wusste seit letzten Sommer, dass ich einen Platz für sie brauchte, wenn wir Eltern weg wären. Diese ekelhafte Lethargie sabotierte mein Vorhaben regelmäßig. Mühsam suchte ich Kontakte zu Stellen und war orientierungslos gewesen. Zudem ploppte meine alte Erinnerung auf, dass ich meine Tochter nie mehr in ein Heim geben wollte. Diese Einstellung begann ich zu hinterfragen und zu korrigieren. Diese Suche ist bis heute noch ein Hin und Her von alten Gefühlen und zu wissen, dass es wichtig ist mich um das Nachher zu kümmern. Wenn ich es jetzt nicht tun würde, wer würde nach meinem Tod die nötigen Schritte tun? Ich war in verschiedener Weise in der Angst gefangen. Sie dominierte mein Denken und Handelln. Ich war gelähmt und wusste zugleich, dass ich handeln muss. Wenn ich nicht selbst handeln würde, wer sollte es dann tun? Mir kam meine schamanische Tätigkeit mit den Verstorbenen in den Sinn. Ich hinterfragte: "Stimmt das denn, was ich den Seelen immer sage, dass Sie vom Himmel oben aus mehr bewirken können, als wenn sie hier unten als erdgebundene Seele bei den Angehörigen bleiben." Diese Frage wird mir letztendlich erst beantwortet sein, sobald ich irgendwann selbst auf Wolke 7 lebe. Warum schreibe ich all dieses?Ich möchte aufmerksam machen. Die Personen, denen gesagt wird, dass sie sterben werden und auch wann das ist, haben einen Schock. Im Schock sind sie von da an Gefangene. Und damit sind sie handlungsunfähig geworden. Sie fallen in die Opferrolle der Ohnmacht und des Nichts tun können. Ihre Gedanken drehen sich einzig um die Angst vor dem Ende. Dem Ende ihres Existierens hier als Mensch auf der Erde. Es gibt niemanden, dem diese Todesangst erzählt wird. Vielleicht wird sie ausgesprochen. Danach wird der alt gewordene oder kranke Mensch abgewimmelt. Der eigene Tod steht plötzich mitten im Raum dabei. Die eigene Angst vor dem Sterben ist ebenso anwesend. Verschiedene Ängste stehen im Raum. In meinem Traum ging es in Wahrheit um meine Mutter. Ihr wurde im Beisein meines Bruders und seiner Freundin gesagt, dass sie sterben wird. Es kann auch sein, dass diese Nachricht von der Freundin meines Bruders ausgesprochen wurde. Die Zahl 5 spielte eine Rolle. Ich sprach mit dem örtlichen Hospiz. Die Dame am Telefon sagte mir, dass abgewägt wird, wem sie die Nachricht des bevorstehenden Todes überbringen. Sie entscheiden vor Ort wie sie vorgehen. Manchmal sprechen sie mit dem Patienten alleine. In anderen Fällen geschieht dieses sehr persönliche Gespräch im Beisein der Angehörigen.Ich dachte, dass sie im Hospiz, in Altenheimen, in Krankenhäusern, wissen, dass Patienten im Beisein ihrer Angehörigen anders reagieren.Ich dachte, dass diese speziell geschulten Mitarbeiter darum wissen, dass es eine Befangenheit gibt im Beisein der Verwandten die eigenen Wünsche zu formulieren. Ich dachte, dass spätestens wenn Patienten auf die Palliativstation oder ins Hospiz verlegt werden, allen Angehörigen Bescheid gegeben wird. Ich dachte, dass in den Gesprächen deutlich gemacht wird, warum es wichtig ist, dass sich die Sterbenden von ihrer gesamten Familie verabschieden möchten. Dachte ich. Die Praxis ist anders. Das hatte ich nicht gewusst.Ich hatte nicht gewusst, dass die echte Praxis in der Betreuung Sterbender anders gehandhabt wird. Ich hatte dem geglaubt, was in den Medien von Hospiz und Palliativversorgung berichtet wird. Über Antworten und Erfahrungen freue ich mich.co Michaela Aust

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Zeichen kündigen den Tod an

Zeichen, die einen Todesfall ankündigen.Es gibt zahlreiche Zeichen. Welche sind dir bekannt? Nachfolgend liste ich diverse Hinweise auf, die ich nach und nach ergänze, so wie sie mir wieder einfallen. Das kann eine Weile dauern, bis die Liste vollständig geworden ist, denn auch ich möchte am liebsten, dass wir und unsere Geliebten ewig leben. Leider ist und bleibt das eine Illusion. Also gehe ich mutig den Weg nach vorne, sobald sich mir die Zeichen zeigen, die auf einen kommenden Tod hinweisen. Leicht ist es nicht, wenn es wieder soweit ist. Manchmal hilft es sich vorher zu verabschieden und zu trauern, wenn der Geliebte noch da ist. Dann ist auch sein Abschied nehmen leichter für ihn.

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Wenn der Tod angekündigt wird ...

Wenn der eigene Tod im Traum angekündigt wird ...was dann? Anfang April hatte ich mich mit einer Kollegin getroffen um den Spirit Flight zu üben. Dieser Geisterflug ist in der schamanischen Tradition aus Südamerika ein ganz besonderes Erleben. Bisher verstand ich diese Übung als eine Möglichkeit selbst zu erfahren, wie es ist, den eigenen Geistkörper zu spüren. Damals, als die Übung zum ersten Mal zu mir kam, zeigte sich, wie es ist, wenn die Erdenschwere den Spirit Flight behindert. Schnell war mir klar, dass dies ein Grund ist, warum Verstorbene sich so schwer tun, in den Himmel zu gelangen. Damals waren Nahtoderfahrungen ein weiteres Thema gewesen. Die Betroffenen wollten am liebsten in ihrem Geistkörper bleiben. Doch, wie es so ist, wurde ihnen geraten, wieder zurückzukehren in ihren physischen Leib und das Leben auf der Erde fortzusetzen. Diese Bekanntschaften hatte mir Respekt gelehrt den Spirit Flight niemanden anzubieten. "Nur mal so etwas Erleben, das dann nicht mehr gesteuert werden kann." Im Rahmen der Meisterausbildung ging es wieder um den Geisterflug. Wir übten erneut. Danach hatte ich einen Traum. Dieser Traum kündigte mir den Tod an. Darin sprach eine Stimme zu mir: "Du wirst sterben." Die Zahl 5 spielte eine Rolle. Schnell hatte ich den Traum vergessen wollen. Mit dem tod vor Augen ging das leider nicht. Mit der 5 ging ich die Daten durch: 5 Tage war der 15. April. Da passierte nichts. Der 15 Mai war der nächste Termin. Schnell vergaß ich ihn. Ebenso den 10. September in 5 Monaten. Irgendwie beschloss ich, dass gemeint war, dass ich in 5 Jahren sterben werde. Das ist der 10. April 2031. Dieser Tag sollte mein Stichtag sein. Seitdem suche ich Hilfe und finde keine. Ich hatte sogar das Radio angeschrieben, ob sie schon mal von Menschen gehört haben, die ihren eigenen Tod auf solche Art im Voraus mitgeteilt bekommen haben.Dann erinnerte ich mich an einen Traum, der mir die Krebserkrankung angekündigt hatte. Ich hatte ihn damals aufgeschrieben. Das war mein Glück. Denn in diesem Traum ging es auch um eine Stimme, die diese Krankheit ankündigte. Dieser Hinweis bestätigte mir, zu meinem Entsetzen, dass ich sterben werde. Weitere Erinnerungen von meiner früheren Sterbeforschung kamen zurück in mein Gedächtnis.Den eigenen Tod angekündigt bekommen kenne ich aus der Arbeit von Dr. Kübler-Ross. Bei ihr geht es allerdings um Menschen, die etwa zwei Tage vorher informiert werden. Es gibt sogar einen Film, der dieses brisante Thema als Inhalt hat. Der Film heißt: Finn und der Weg zum Himmel. Diese Informationen machen mir Angst. Ich bin ein Mensch, der die Angst in den Arm nimmt und mit ihr nach vorne geht. Zusammen tun wir das, was getan werden muss. Hier gibt es eine Menge zu tun. Als Mutter einer schwerst behinderten Tocher habe ich neue Lösungen zu finden für den Fall der Fälle. Schon letztes Jahr waren mir und meinem Ehemann aufgefallen, dass unsere Kräfte nachließen und wir für unsere Tochter neue Wege finden mussten. Erst der Traum hat mich wieder mobilisiert ihr Wohnen und betreut werden neu zu regeln. Wir haben Katzen. Als wir Lies´chen 2023 bekamen und sie kurz danach vier Junge zu uns brachte, rechneten wir aus, dass wir sie durchaus überleben können. Wenn eine Katze 20 Jahre alt wird, dann sind wir um die 80 Jahre alt. Wir entschieden uns, die Jungen bei uns zu behalten. Wir waren uns gewiss, dass wir die Überlebenden wären. Dieser Traum hat die Bedingungen geändert. Zumindest lässt er mich das annehmen. Wer weiß für was es gut ist, dass ich nun doch mein ganzes Leben neu regeln muss. Ich habe sogar den Radio angeschrieben, ob es noch mehr Menschen gibt, die ihren Todestag genannt bekamen und es dann auch so eingetroffen ist. Mitten im besten Altern meine ich. Sie hatten leider davon noch nicht gehört und gaben mir eine Telefonnummer, an die sich Menschen in psychischen Krisen wenden können. Mit dem Tod sprechen und tricksen geht nicht. Der Tod ist der Sieger. Das ist gewiss.Als Schamanin könnte ich mit ihm ins Gespräch gehen. Dazu fehlte mir bislang der Drang dies doch zu tun. Eine gewisse Angst und Respekt hält mich zurück. Über seinen Tod verhandeln. Wozu soll das gut sein? Das ginge nur auf Kosten eines anderen, so wie ich bisher die Geschichten verstanden habe. Diese Option scheidet zunächst aus. Fazit:ich werde alles regeln, was in meinen Händen liegt und von mir getan werden kann und muss. Ich werde mich aus dem, was mich aus früheren Leben begleitet, herauslösen. Die Macht des alten Schicksals entmachten und beenden ist ein weiteres Ziel. Wer weiß, welche Abmachungen ich mit dem Tod einst vereinbar habe, die zu diesem Traum geführt haben? Fortsetzung, Montag, 18. Mai 2026Den Tod vor Augen ist mir mein Testament eingefallen, dass ich dies dringend neu regeln muss. Zufällig fiel mir eine Patientenverfügung in die Hände. Sie war von einer Frau, die zu guten Zeiten alles notariell geregelt hatte. Darin standen Dinge, die sie alle bekommen hat, obwohl sie dies so nicht haben wollte. Eineinhalb Jahre war sie in einem Wach-Schlaf-Zustand von aktivem Bewusstsein und Trance gewesen. Mir fiel auf, dass es stimmt, was wir gelernt haben: Die Menschen möchten eine Zustimmung von ihren Angehörigen, dass sie sterben. Bekommen sie diese nicht, müssen sie weiter leben. Dies ist mehr ein dahin vegetieren. Bei meinen Katzen wurde ich als Tierschänderin hingestellt, wenn ich das Leiden mittels Medzin unterbrach. Wie ist dies bei Menschen, die aufgrund von ärztlichen Eingriffen am Leben gehalten werden?In der Nacht zum 15. Mai hatte ich erneut einen Traum. Was er zu bedeuten hatte, wurde mir am Abend klar. Mitten in der Nacht bekam ich mitgeteilt, dass meine Mutter gestorben war. Ich war überzeugt davon, dass der Traum mir mitteilte, woran sie letztlich starb. Gestern erinnerte ich mich an alptraummäßige Schluckbeschwerden beim Essen. Aus heiterem Himmel bekam ich das Essen in die falsche Kehle und brauchte Hilfe, dass ich wieder Luft bekam. Es war als ob mir der Bissen im Hals stecken geblieben wäre. Dieses war die wahre Todesursache gewesen, auch wenn mir das keiner bestätigen wird. Woher ich das wissen will? Ich weiß es, weil ich bei vorher verstorbenen Verwandten schon ihre Symptome gehabt hatte. Warum habe ich diese Phänomene? Das wüsste ich auch ganz gerne. Wahrscheinlich, weil ich hier eine Begabung habe. Diese wurde durch mein Faible für den Tod und das Sterben durch meine schamanisch Praxistätigkeit mit Jenseitskontakten geschult. Heute geht es mir besser. Jedenfalls fühlt sich der Tod nicht mehr so präsent in mir an. Trotzdem werde ich den Hinweis auf mich selbst anwenden und regeln, was regelbar ist, falls mein Traum ebenso mit mir zu tun hat. co Michaela Aust

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Sterberitual

Danke für die Sterberiten, die ich ausführlich gelernt und eingeübt hatte im letzten Jahr. Sie haben mich befreit. Sie haben mir das Vertrauen gegeben in das Leben nach dem Leben.

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Der Tod hat sich angekündigt

Der Tod hat sich angekündigt. Ihm ist nicht mehr auszuweichen. Alles Schöne gelangt ins Gedächtnis. Die schlimmen Erinnerungen ebenso.Bei den nahestehenden Menschenwie auch bei unseren geliebten Tieren.Ungelöste Konflikte, nie verheilte Traumata, ploppen an die Oberfläche unseres Fühlens. Die Erfahrungen drängen sich in unsere Gedanken. Dies ist eine Chance! Die schönen Erlebnisse, die wunderbaren Begegnungen, noch einmal ganz bewusst wertschätzen, hilft bei der Verabschiedung.Danke sagen und aufzählen, wofür wir dankbar sind, hilft die Liebe zu erneuern.

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Der Tod, Ich und unser Weg

Wie geht sterben?Kaum einer weiß es. Und die, die es wissen, sind tot. Denken wir. Vor vielen Jahren gab es eine TV-Serie. Sie hieß "Ghost-Whisperer". Darin wurden anschaulich die Abläufe des Sterbeprozesses präsentiert. Mich faszinierte diese Sendung. Sie ist mir ein Puzzlestück gewesen auf dem Weg, dem ich mich regelmäßig mit dem Tod befasse. Die Themen rund um den Tod und die Phänomene, die es gibt, begleiten mich schon seit jungen Jahren. Die Entwicklung begann schon als Kind. Es waren die Jahre vor dem Tod meiner Oma gewesen. Meine Oma starb, als ich 9 Jahre alt war. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Tradition war es, dass nach dem Tod die Verstorbenen in der Leichenhalle aufgebahrt wurden, damit sich die Dorfbewohner verabschieden konnten. Der Sarg war zu diesem Zweck in unserem Dorf offen. Kerzen standen daneben und waren angezündet. Manchmal stand ein seltsamer Geruch im Raum. Diesen Geruch mochte ich nicht. Damals hatte ich eine Freundin. Wir beiden Mädchen waren mit etwa 7 - 9 Jahren an den Verstorbenen interessiert. Sobald uns bekannt wurde, dass ein Dorfbewohner gestorben war, spazierten wir zum Friedhof und gingen "Leichen anschauen". Es war für uns normal die Toten zu besuchen und ihnen Weihwasser zu geben. Das Leben ging weiter. Es führte mich zu meiner Schwiegermutter. Sie erzählte gerne von den Toten und den Zeichen, die es vorher gibt. Mein Interesse am Thema war wieder geweckt. Ich forschte und fand heraus, dass mir auch die Zeichen übermittelt werden, dass es einen Sterbefall geben wird. Mit der Zeit wurde mir das unheimlich. Es waren zu viele geliebte Begleiter gestorben. Ich wollte nie mehr etwas wissen. Tatsächlich schaffte ich es alles zu verdrängen, dass ich nicht mehr informiert wurde, dass jemand stirbt. Dann starb mein Vater. Ich wollte mich erinnern. Ich wusste, dass sein Erdenweg zu Ende sein würde. Wie der Vorgang des Sterbens ablaufen würde, das war mir unbekannt. Ich wusste nur, dass es ein großes weißes Licht gibt, das auftaucht und für uns Lebende unsichtbar bleibt. Ich wusste von Moody, dass die meisten Menschen hier schöne Erfahrungen haben. Moody hatte jedoch auch bemerkt, dass bei manchen Personen dieser Übergang weniger schön abläuft. Die Bücher von Moody hatte ich einst als Schülerin in der Stadtbibliothek gefunden und alle von Anfang bis Ende durchgelesen. Und das, obwohl keine Bilder darin waren, sondern nur Seiten mit Buchstaben. Bei der Beerdigung meines Papa traf ich seine Schwester, meine Tante. Ich staunte, was sie alles vom Sterben wusste. Sie weckte mein Interesse wieder. An dem Tag war ich dankbar, dass ich mit jemanden über die Phänomene sprechen konnte, die am Grab geschehen waren. Kurze Zeit später lief die Fernsehserie "Ghost Whisperer", der Frau, die mit den Toten spricht.Zu der Zeit probierten meine Tochter und ich uns an Familienaufstellungen. Manchmal kam just in dem Momenzt, als es um einen Verstorbenen ging, die Sonne heraus und blickte hell ins Zimmer. Ich lernte dies als Zeichen zu sehen, dass dem Verwandten eine Tür geöffnet wurde, durch die er hindurchgehen konnte. Viele Jahre später lernte ich in meiner schamanischen Ausbildung spezielle Techniken, mit den Storbenen in Kontakt zu treten, mit ihnen Gespräche zu führen und sie in den unterschiedlichen Bereichen im Himmel zu besuchen und sie ein Stück weit auf dem Weg zum Menschenhimmel zu begleiten. Diese Aufgabe füllte mich aus. Schnell wurde der Stammbaum herausgeholt. Viele Verwandte wurde von mir besucht. Es entstanden immer schöne Gespräche. Auf diese Weise konnten sie mich kennenlernen und ich sie. Das tat uns beiden gut. Dann starb meine Mutter.In Gesprächen mit dem Hospiz und weiteren Institutionen, die mit Sterbenden in Kontakt sind und sie begleiten, stellte ich fest, dass ihnen der Zugang zu Menschen, den ich gelernt habe, fehlt. Sie wissen auch nicht, wie sterben abläuft und was uns nach dem Tod auf der anderen Seite erwartet. Manch einer glaubt, dass es nichts mehr gibt. Ich habe bemerkt, dass die Bibel uns hier alleine dastehen lässt und keine Antworten gibt. Meine katholische Religion macht den Menschen Angst. Ich habe gelernt, wenn wir Sünden begagnen haben, dann komme wir in die Hölle oder ins Fegefeuer. Nur makellos kommen wir an Petrus vorbei uns werden von ihm durch die Türe gelassen, damit wir in den Himmel hineingehen können. Diese Angst steckt in den Menschen. Sie ist weiter verbreitet, als man denkt, sage ich. Die Angst vor der Hölle und dem Fegefeuer ist riesengroß. Manch einer schweigt und sagt nichts. jWeitere Ängste können im Raum stehen.Die Angst die Dinge nicht in Ordnung gebracht zu haben. Die Angst wie es ohne den Sterbenden mit den Lebenden weiter gehen soll. Die Angst für verrückt erklärt zu werden, wenn sie von dem erzählen, was sie sehen. Hier meine ich die Angst zu sagen, dass sie ihren Partner, ihre Eltern oder Geschwister sehen und sich freuen zu ihnen zu gehen. Da fällt mir mein Opa ein. Ich besuchte ihn damals im Krankenhaus. Er erzählte mir freudestrahlend, dass er die Oma, seine Ehefrau, im Traum gesehen hatte. Sie hatte ihm gesagt, dass sie bald wieder zusammen sein werden. Kurz danach ist er gestorben. Er konnte davon reden. Andere nicht. Und nochmal andere artikulieren ihre Angst und wünschen sich Antworten, wie es ist zu sterben. Was ich festgestellt habe, dass diese interessierten Personen alleine gelassen werden von Hospiz und entsprechenden Stellen. Diese Mithelfer sind nicht auf spirituelle Antworten ausgebildet. Vielleicht gibt es Einzelne, die sich privat mit außersinnlichen und spirituellen Dingen befassen und Antworten geben. Wenn nicht, bleibt der sterbende Mensch mit seiner Angst sich selbst überlassen. Traurig. Was mir noch aufstösst ist die Einstellung sich nicht in Familienangelegenheiten einzumischen. Es gibt weit mehr Streitigkeiten, als man denkt. Dies sind Tabuthemen. Dies sind Themen, die am Ende des Lebens stehende Personen belasten ihren Weg friedich zu beenden und guter Dinge drüben, auf der anderen Seite anzukommen. Ich wünsche mir mehr spirituelle Begleitung von Menschen, die in der allerletzten Wegstrecke des aktuellen Lebens angekommen sind. Vielleicht sind auch die Glaubensgemeinschaften hier in der Pflicht für Seelsorge? Eine Pflicht, die sie aus Gründen nicht erfüllen. Spätestens in einem Alterswohnsitz und im Hospiz braucht es Besuche von geistlich geschulten Personen. Die Wünsche eines Menschen, der Angst hat, welche sind es?Es wird zu sehr auf Verfügungen geachtet, die geschrieben wurden, als die Welt noch in Ordnung gewesen war. co Michaela Aust

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"Sie werden sterben."

"Du wirst sterben." "Sie werden noch 5 Wochen leben."Sätze, die tief unter die Haut gehen. Wie geht es jemanden, der gesagt bekommt, dass er noch 4 Wochen, 5 Monate, ein paar Tage, zum Leben hat?Wie geht es jemanden, der gesagt bekommen hat, dass er bald sterben wird?Diese Fragen beschäftigen mich schon eine ganze Weile. Ich kenne niemanden. Darum wollte ich es selbst erfahren wie sich das anfühlt. Der Wunsch war ein bisschen vertrackt. Würde ich diesen Satz selbst gesagt bekommen, wäre ich am Ende meines Lebens angelangt. Das war nicht in meinem Sinne. Also tat ich, was ich "immer" tue: Nichts. Wo sollte ich Personen finden, die mit mir über ihre Empfindungen nach solch einer Aussage sprechen möchten? Das Radio, das ich angeschrieben hatte, meinte ich bräuchte psycho-soziale Hilfe. Sie hatten mein Anliegen nicht verstanden. Dann kam die Wende. Ich wurde tatsächlich erhört. Dies geschah in einem Traum. Ich saß in einem Raum. Mehrere Personen waren anwesend, auch meine Tochter und mein Ehemann. Meine Tochter sagte mir: "Du wirst sterben." Die Zahl 5 spielte auch eine Rolle. 5 Tage, 5 Wochen, 5 Monate, 5 Jahre. Leider fehlt mir hierzu eine konkrete Erinnerung, in welchem Zusammenhang die 5 genannt wurde. Ich wachte auf. Und ich wollte sofort den Traum und die Aussage vergessen. Mein Körper hatte den Schock in sich leider unmittelbar abgespeichert. Wegdenken ging nicht mehr. Ich stand von da an unter Schock sterben zu müssen. Ich hatte panische Angst zu sterben. Meine gesamte Ausrichtung war auf das Sterben fokussiert. Zum Arzt gehen? Es gibt kein Medikament gegen sterben. Ich war mir selbst überlassen. Ein paar Tage später fiel mir ein: Ich musste meine Dinge ordnen. Da ich dachte, dass mein eigenes Leben dem Ende entgegenstrebt, fiel mir auf, dass mit meiner behinderten Tochter nichts geregelt gewesen war. Ich wusste seit letzten Sommer, dass ich einen Platz für sie brauchte, wenn wir Eltern weg wären. Diese ekelhafte Lethargie sabotierte mein Vorhaben regelmäßig. Mühsam suchte ich Kontakte zu Stellen und war orientierungslos gewesen. Zudem ploppte meine alte Erinnerung auf, dass ich meine Tochter nie mehr in ein Heim geben wollte. Diese Einstellung begann ich zu hinterfragen und zu korrigieren. Diese Suche ist bis heute noch ein Hin und Her von alten Gefühlen und zu wissen, dass es wichtig ist mich um das Nachher zu kümmern. Wenn ich es jetzt nicht tun würde, wer würde nach meinem Tod die nötigen Schritte tun? Ich war in verschiedener Weise in der Angst gefangen. Sie dominierte mein Denken und Handelln. Ich war gelähmt und wusste zugleich, dass ich handeln muss. Wenn ich nicht selbst handeln würde, wer sollte es dann tun? Mir kam meine schamanische Tätigkeit mit den Verstorbenen in den Sinn. Ich hinterfragte: "Stimmt das denn, was ich den Seelen immer sage, dass Sie vom Himmel oben aus mehr bewirken können, als wenn sie hier unten als erdgebundene Seele bei den Angehörigen bleiben." Diese Frage wird mir letztendlich erst beantwortet sein, sobald ich irgendwann selbst auf Wolke 7 lebe. Warum schreibe ich all dieses?Ich möchte aufmerksam machen. Die Personen, denen gesagt wird, dass sie sterben werden und auch wann das ist, haben einen Schock. Im Schock sind sie von da an Gefangene. Und damit sind sie handlungsunfähig geworden. Sie fallen in die Opferrolle der Ohnmacht und des Nichts tun können. Ihre Gedanken drehen sich einzig um die Angst vor dem Ende. Dem Ende ihres Existierens hier als Mensch auf der Erde. Es gibt niemanden, dem diese Todesangst erzählt wird. Vielleicht wird sie ausgesprochen. Danach wird der alt gewordene oder kranke Mensch abgewimmelt. Der eigene Tod steht plötzich mitten im Raum dabei. Die eigene Angst vor dem Sterben ist ebenso anwesend. Verschiedene Ängste stehen im Raum. In meinem Traum ging es in Wahrheit um meine Mutter. Ihr wurde im Beisein meines Bruders und seiner Freundin gesagt, dass sie sterben wird. Es kann auch sein, dass diese Nachricht von der Freundin meines Bruders ausgesprochen wurde. Die Zahl 5 spielte eine Rolle. Ich sprach mit dem örtlichen Hospiz. Die Dame am Telefon sagte mir, dass abgewägt wird, wem sie die Nachricht des bevorstehenden Todes überbringen. Sie entscheiden vor Ort wie sie vorgehen. Manchmal sprechen sie mit dem Patienten alleine. In anderen Fällen geschieht dieses sehr persönliche Gespräch im Beisein der Angehörigen.Ich dachte, dass sie im Hospiz, in Altenheimen, in Krankenhäusern, wissen, dass Patienten im Beisein ihrer Angehörigen anders reagieren.Ich dachte, dass diese speziell geschulten Mitarbeiter darum wissen, dass es eine Befangenheit gibt im Beisein der Verwandten die eigenen Wünsche zu formulieren. Ich dachte, dass spätestens wenn Patienten auf die Palliativstation oder ins Hospiz verlegt werden, allen Angehörigen Bescheid gegeben wird. Ich dachte, dass in den Gesprächen deutlich gemacht wird, warum es wichtig ist, dass sich die Sterbenden von ihrer gesamten Familie verabschieden möchten. Dachte ich. Die Praxis ist anders. Das hatte ich nicht gewusst.Ich hatte nicht gewusst, dass die echte Praxis in der Betreuung Sterbender anders gehandhabt wird. Ich hatte dem geglaubt, was in den Medien von Hospiz und Palliativversorgung berichtet wird. Über Antworten und Erfahrungen freue ich mich.co Michaela Aust

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Zeichen kündigen den Tod an

Zeichen, die einen Todesfall ankündigen.Es gibt zahlreiche Zeichen. Welche sind dir bekannt? Nachfolgend liste ich diverse Hinweise auf, die ich nach und nach ergänze, so wie sie mir wieder einfallen. Das kann eine Weile dauern, bis die Liste vollständig geworden ist, denn auch ich möchte am liebsten, dass wir und unsere Geliebten ewig leben. Leider ist und bleibt das eine Illusion. Also gehe ich mutig den Weg nach vorne, sobald sich mir die Zeichen zeigen, die auf einen kommenden Tod hinweisen. Leicht ist es nicht, wenn es wieder soweit ist. Manchmal hilft es sich vorher zu verabschieden und zu trauern, wenn der Geliebte noch da ist. Dann ist auch sein Abschied nehmen leichter für ihn.

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Wenn der Tod angekündigt wird ...

Wenn der eigene Tod im Traum angekündigt wird ...was dann? Anfang April hatte ich mich mit einer Kollegin getroffen um den Spirit Flight zu üben. Dieser Geisterflug ist in der schamanischen Tradition aus Südamerika ein ganz besonderes Erleben. Bisher verstand ich diese Übung als eine Möglichkeit selbst zu erfahren, wie es ist, den eigenen Geistkörper zu spüren. Damals, als die Übung zum ersten Mal zu mir kam, zeigte sich, wie es ist, wenn die Erdenschwere den Spirit Flight behindert. Schnell war mir klar, dass dies ein Grund ist, warum Verstorbene sich so schwer tun, in den Himmel zu gelangen. Damals waren Nahtoderfahrungen ein weiteres Thema gewesen. Die Betroffenen wollten am liebsten in ihrem Geistkörper bleiben. Doch, wie es so ist, wurde ihnen geraten, wieder zurückzukehren in ihren physischen Leib und das Leben auf der Erde fortzusetzen. Diese Bekanntschaften hatte mir Respekt gelehrt den Spirit Flight niemanden anzubieten. "Nur mal so etwas Erleben, das dann nicht mehr gesteuert werden kann." Im Rahmen der Meisterausbildung ging es wieder um den Geisterflug. Wir übten erneut. Danach hatte ich einen Traum. Dieser Traum kündigte mir den Tod an. Darin sprach eine Stimme zu mir: "Du wirst sterben." Die Zahl 5 spielte eine Rolle. Schnell hatte ich den Traum vergessen wollen. Mit dem tod vor Augen ging das leider nicht. Mit der 5 ging ich die Daten durch: 5 Tage war der 15. April. Da passierte nichts. Der 15 Mai war der nächste Termin. Schnell vergaß ich ihn. Ebenso den 10. September in 5 Monaten. Irgendwie beschloss ich, dass gemeint war, dass ich in 5 Jahren sterben werde. Das ist der 10. April 2031. Dieser Tag sollte mein Stichtag sein. Seitdem suche ich Hilfe und finde keine. Ich hatte sogar das Radio angeschrieben, ob sie schon mal von Menschen gehört haben, die ihren eigenen Tod auf solche Art im Voraus mitgeteilt bekommen haben.Dann erinnerte ich mich an einen Traum, der mir die Krebserkrankung angekündigt hatte. Ich hatte ihn damals aufgeschrieben. Das war mein Glück. Denn in diesem Traum ging es auch um eine Stimme, die diese Krankheit ankündigte. Dieser Hinweis bestätigte mir, zu meinem Entsetzen, dass ich sterben werde. Weitere Erinnerungen von meiner früheren Sterbeforschung kamen zurück in mein Gedächtnis.Den eigenen Tod angekündigt bekommen kenne ich aus der Arbeit von Dr. Kübler-Ross. Bei ihr geht es allerdings um Menschen, die etwa zwei Tage vorher informiert werden. Es gibt sogar einen Film, der dieses brisante Thema als Inhalt hat. Der Film heißt: Finn und der Weg zum Himmel. Diese Informationen machen mir Angst. Ich bin ein Mensch, der die Angst in den Arm nimmt und mit ihr nach vorne geht. Zusammen tun wir das, was getan werden muss. Hier gibt es eine Menge zu tun. Als Mutter einer schwerst behinderten Tocher habe ich neue Lösungen zu finden für den Fall der Fälle. Schon letztes Jahr waren mir und meinem Ehemann aufgefallen, dass unsere Kräfte nachließen und wir für unsere Tochter neue Wege finden mussten. Erst der Traum hat mich wieder mobilisiert ihr Wohnen und betreut werden neu zu regeln. Wir haben Katzen. Als wir Lies´chen 2023 bekamen und sie kurz danach vier Junge zu uns brachte, rechneten wir aus, dass wir sie durchaus überleben können. Wenn eine Katze 20 Jahre alt wird, dann sind wir um die 80 Jahre alt. Wir entschieden uns, die Jungen bei uns zu behalten. Wir waren uns gewiss, dass wir die Überlebenden wären. Dieser Traum hat die Bedingungen geändert. Zumindest lässt er mich das annehmen. Wer weiß für was es gut ist, dass ich nun doch mein ganzes Leben neu regeln muss. Ich habe sogar den Radio angeschrieben, ob es noch mehr Menschen gibt, die ihren Todestag genannt bekamen und es dann auch so eingetroffen ist. Mitten im besten Altern meine ich. Sie hatten leider davon noch nicht gehört und gaben mir eine Telefonnummer, an die sich Menschen in psychischen Krisen wenden können. Mit dem Tod sprechen und tricksen geht nicht. Der Tod ist der Sieger. Das ist gewiss.Als Schamanin könnte ich mit ihm ins Gespräch gehen. Dazu fehlte mir bislang der Drang dies doch zu tun. Eine gewisse Angst und Respekt hält mich zurück. Über seinen Tod verhandeln. Wozu soll das gut sein? Das ginge nur auf Kosten eines anderen, so wie ich bisher die Geschichten verstanden habe. Diese Option scheidet zunächst aus. Fazit:ich werde alles regeln, was in meinen Händen liegt und von mir getan werden kann und muss. Ich werde mich aus dem, was mich aus früheren Leben begleitet, herauslösen. Die Macht des alten Schicksals entmachten und beenden ist ein weiteres Ziel. Wer weiß, welche Abmachungen ich mit dem Tod einst vereinbar habe, die zu diesem Traum geführt haben? Fortsetzung, Montag, 18. Mai 2026Den Tod vor Augen ist mir mein Testament eingefallen, dass ich dies dringend neu regeln muss. Zufällig fiel mir eine Patientenverfügung in die Hände. Sie war von einer Frau, die zu guten Zeiten alles notariell geregelt hatte. Darin standen Dinge, die sie alle bekommen hat, obwohl sie dies so nicht haben wollte. Eineinhalb Jahre war sie in einem Wach-Schlaf-Zustand von aktivem Bewusstsein und Trance gewesen. Mir fiel auf, dass es stimmt, was wir gelernt haben: Die Menschen möchten eine Zustimmung von ihren Angehörigen, dass sie sterben. Bekommen sie diese nicht, müssen sie weiter leben. Dies ist mehr ein dahin vegetieren. Bei meinen Katzen wurde ich als Tierschänderin hingestellt, wenn ich das Leiden mittels Medzin unterbrach. Wie ist dies bei Menschen, die aufgrund von ärztlichen Eingriffen am Leben gehalten werden?In der Nacht zum 15. Mai hatte ich erneut einen Traum. Was er zu bedeuten hatte, wurde mir am Abend klar. Mitten in der Nacht bekam ich mitgeteilt, dass meine Mutter gestorben war. Ich war überzeugt davon, dass der Traum mir mitteilte, woran sie letztlich starb. Gestern erinnerte ich mich an alptraummäßige Schluckbeschwerden beim Essen. Aus heiterem Himmel bekam ich das Essen in die falsche Kehle und brauchte Hilfe, dass ich wieder Luft bekam. Es war als ob mir der Bissen im Hals stecken geblieben wäre. Dieses war die wahre Todesursache gewesen, auch wenn mir das keiner bestätigen wird. Woher ich das wissen will? Ich weiß es, weil ich bei vorher verstorbenen Verwandten schon ihre Symptome gehabt hatte. Warum habe ich diese Phänomene? Das wüsste ich auch ganz gerne. Wahrscheinlich, weil ich hier eine Begabung habe. Diese wurde durch mein Faible für den Tod und das Sterben durch meine schamanisch Praxistätigkeit mit Jenseitskontakten geschult. Heute geht es mir besser. Jedenfalls fühlt sich der Tod nicht mehr so präsent in mir an. Trotzdem werde ich den Hinweis auf mich selbst anwenden und regeln, was regelbar ist, falls mein Traum ebenso mit mir zu tun hat. co Michaela Aust

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Sterberitual

Danke für die Sterberiten, die ich ausführlich gelernt und eingeübt hatte im letzten Jahr. Sie haben mich befreit. Sie haben mir das Vertrauen gegeben in das Leben nach dem Leben.

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