Zeichen, die einen Todesfall ankündigen.
Es gibt zahlreiche Zeichen. Welche sind dir bekannt? Nachfolgend liste ich diverse Hinweise auf, die ich nach und nach ergänze, so wie sie mir wieder einfallen. Das kann eine Weile dauern, bis die Liste vollständig geworden ist, denn auch ich möchte am liebsten, dass wir und unsere Geliebten ewig leben. Leider ist und bleibt das eine Illusion. Also gehe ich mutig den Weg nach vorne, sobald sich mir die Zeichen zeigen, die auf einen kommenden Tod hinweisen. Leicht ist es nicht, wenn es wieder soweit ist. Manchmal hilft es sich vorher zu verabschieden und zu trauern, wenn der Geliebte noch da ist. Dann ist auch sein Abschied nehmen leichter für ihn.
Folgende Hinweise sind mir bekannt geworden:
Blumen werden weiß.
Ein inneres Wissen, dass wir uns nie wieder sehen werden.
Vögel zeigen sich und wollen mit dir ins Gespräch kommen. Hierbei sind bei mir aufgefallen Tauben und Krähen.
Laute Klopfgeräusche, die unerklärlich auftreten. Wir meinen dann, das war eine Einbildung gewesen oder finden hierfür im Nachhinein eine logische Erklärung.
Namen von berühmten Personen kann es sogar als Hinweis geben, wenn wir mit dieser Person lange keinen Kontakt mehr pflegten.
Wir denken sehr oft an jemanden, den wir lange nicht getroffen haben und haben den Eindruck den Kontakt zu suchen (was ich hier empfehlen möchte auch nachzugehen).
Beim Verabschieden erschaudert uns ein "inneres Wissen" von für immer.
Die Sterbenden sprechen viel davon eine Reise zu unternehmen.
Die Sterbenden erinnern sich an uralte Zeiten, an Kindheitserlebnisse, an frühere Ereignisse mit den Kindern. Die Erinnerungen werden als schön empfunden, weil wir merken, dass die Person uns in Erinnerung behalten hat und nicht vergessen, so wie wir vielleicht zuvor gedacht hatten.
Die Zeichen des bevorstehenden Todes zu sehen
ist keine leichte Aufgabe. Man kann sich daran gewöhnen. Sie weisen auf einen bevorstehenden Verlust hin. Auf ein Abschied nehmen von jemanden, der einem nahe steht, den man dann nie mehr sehen wird, nie mehr in den Arm nehmen kann.
Viele Jahre wollte ich das nicht mehr können.
Die Zeichen wurden auf unsichtbar geschaltet. Und selbst wenn sie da waren, konnte ich sie nicht mehr sehen. Erstens will keiner (kaum einer) etwas damit zu tun haben. Zweitens muss man aufpassen nicht als spinnert abgetan zu werden. Dabei wussten schon die alten Frauen in den Dörfern davon. Eine mir gut bekannte Frau wurde von einer älteren Frau über dieses Wissen aufgeklärt. Und so kam es zu mir. Die Gespräche waren anregend gewesen. Sie konnte sogar die Toten, die verstorbenen Geistwesen, sehen. Nicht immer. Das geschah, wenn es die Geistwesen so haben wollten. Dies geschah, um sich von ihnen verabschieden zu können, wenn es zuvor im Leben keinen Kontakt mehr gegeben hatte.
Seit ein paar Jahren blühen sie wieder, meine Blumen. Sie blühen weiß, obwohl sie eigentlich bunt sind. Ich habe gelernt daraus zu lesen, dass im nächsten Jahr in dieser Jahreszeit es wieder zu einem Heimgang kommen wird. Wer das ist, das ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.
Eines Tages kam ich heim.
Auf dem Vordach über der Eingangstür unseres Hauses saß eine Krähe. Wir unterhielten uns. Ich dachte, das sein jetzt der Hinweis, dass die Krähe mein Krafttier sein möchte. Ich mag die Krähen, wenn sie sich im Winter in unserer Wohngegend niederlassen. Ein bisschen ein mulmiges Gefühl hatte ich schon gehabt. Daran wollte ich jedoch nicht erinnert werden und vergaß schnell die mögliche Ankündigung der Totesbotschaft. Ein paar Tage später kam es dann zum überraschenden Unfall mit letalem Ausgang eines mir geliebten Tieres.
Tauben erschrecken mich bis heute innen drin.
Ganz besonders, wenn sie sich durch den Kamin mir ihr "Gurren" aufdrücken. Das hat Folgen. Nun ja. Genau genommen ist es die Ankündigung: Nimm dir Zeit für das Abschied nehmen. Es wird die Zeit kommen, da werde ich den Mut aufbringen mit ihr das Gespräch zu suchen, um die konkreten Daten zu erfahren. Stadttauben, die überall an freien Orten und Plätzen anzutrffen sind, sind davon ausgenommen.
Es zeigt sich in mir ein bestimmtes Gefühl
beim Erscheinen dieser Vögel und Zeichen. Das kommt wie aus dem Nichts. So auch letztes Jahr als ich beim Anblick von meinem kleinen Plüschdrachen mich an eine Katze erinnert sah. Diese Katze mochte gerne mit dem Drachen spielen und miaute und freute sich mit ihm. Es war als ob das nur eine bestimmte Zeit sein würde. Und so war es dann auch. Ich behalte die Erinnerung an diese Verspieltheit eines Senioren mit einem Plüschtier.
Ein anderes Mal war es mir als ob ich jemanden nie mehr wieder sehen würde. Als ob das "Tschüß" an dem Tag das Letzte gewesen war. So war es dann auch, als ich wieder heim kam. Dieses Erleben hatte ich viele Jahre später erneut bei meinem Schwager.
Solche Zeichen wahrzunehmen macht Angst.
Sie nicht mehr zu haben, gleicht der Unterdrückung einer Gabe. Das wäre wie wenn ich den Topfdeckel auf einem kochenden Gefäß runterdrücke, so fest ich kann. Irgendwann ist der Druck des Unterdrückten so groß, dass er sich andere Ausgänge verschafft.
Durch die schamanische Arbeit habe ich einen neuen Zugang zu diesem Thema gefunden: Dort sind es die Bereiche der "nichtalltäglichen Wirklichkeit NAW". Ich kann gezielt dorthin reisen und mit den verstorbenen Seelen sprechen. Sie wissen, wie es um sie steht. Und wenn es nicht sie selbst sind, dann bekomme ich die Antwort von anderer Stelle.
Ich kann bestätigen, dass die Seelen schon eine Zeit vorher wissen, wann es zur "Geburt ins Jenseits" dem Übergang auf dem "Regenbogen" kommen wird. Ich habe so die Möglichkeit diesen Prozess auf neuartige Weise zu begleiten. Eine Aussöhnung ist möglich mit dem, was als Abschied für immer aussieht.
co Michaela Aust
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