Immer wieder tönte diese Stimme in ihren Ohren. Die Stimme erschien immer wieder dann, wenn es in Lea's Leben richtig gut lief. Das hatte sie beobachtet und sich vielerlei Hilfe geholt. Sie glaubten ihr nicht. "Einbildung ist auch eine Bildung." Das belächelt werden, das ihr entgegen "schlug" war für sie eine Schelte gewesen. Es tat weh. Sie hatte manchen Euro hinterlassen bei Angeboten, die so vieles versprachen. Dann kam sie zu mir.
An dem Tag lief wieder so einiges quer. Und ständig schrillte diese Stimme in ihr: "Mich kriegst du nicht." Lea war verzweifelt. Ich spürte es. Denn genau in dem Moment, als sie von dieser Stimme gesprochen hatte, hatte diese Lea verlassen. Mit meinem "zweiten" Sehen hatte ich jedoch mitbekommen, was energetisch ablief. Ich sprach die Stimme direkt an und sagte, dass ich sie sehe. Lea selbst konnte keine Verbindung mehr herstellen. Das machte nichts, denn ich konnte sie "sehen". Ich sprach sie an und verwickelte sie in ein Gespräch. Damit schaffte ich es irgendwie Vertrauen zu wecken. Zuerst konnte ich das Vertrauen von Lea gewinnen. Vorsichtig öffnete sie sich mir.
Nun konnte ich hautnah erleben, wie uns die Energie dieser Stimme das Gespräch vermiesen wollte. Also begann ich recht zügig zu schamanisch mit zu arbeiten.
Recht zügig fanden wir beide direkten Zugang zu dieser unsichtbaren Energieform. Auf einmal war Lea ganz und gar diese Stimme. Wir unterhielten uns. Lea war ein kleiner Junge, der in einem dunklen leeren Zimmer lebte. Dort war er eingeschlossen. Ab und zu kamen die Lichtbringer. Vor ihnen hatte er Angst. Sobald sie näher kamen, draußen im Flur, er den Schlüssel im Schloss hörte und die schwere Holztüre sich öffnete, kamen zwei Männer und brachten das Licht mit. Geschah das, wurde er mitgenommen von den Lichtleuten nach draußen und dort seiner Bestrafung übergeben. Deswegen waren die Lichtbringer so gefährlich für ihn.
Dann sagte der Junge durch Lea: "Ich will zu meiner Mama." Auf einmal sah ich, dass seine Mama in dunklem Rock und Strickjacke und Kopftuch im Bild hinten im Flur erschien. Sie war gestorben und wäre so gerne mit ihrem Sohn zusammen gewesen. Sie wünschte sich so sehr, dass sie zu ihm kommen könnte, um ihn in den Arm nehmen und trösten zu können. Es gab keinen Weg. So schien es.
Ich sprach mit dem Jungen, der durch Lea sprach: "Ich habe deine Mama gefunden. Möchtest du zu ihr kommen? Sie ist allerdings im Licht und ich weiß, dass du dich im Dunkeln sicher fühlst." Der Junge überlegte. Ich schlug ihm vor einen Versuch zu wagen sich etwas ins Licht zu getrauen zu gehen. Übervorsichtig willigte er ein.
Nachdem Lea und ich schamanisch gearbeitet hatten, sprach Lea:" Als der Junge da war, war es so, als ob ich zwei Personen auf einmal gewesen war."
Im Rückblick vetstand Lea diverse Vorhaltungen, die ihr zuweilen entgegen "geschleudert" worden waren in der vorherigen Zeit von nahen Menschen wie von Professionellen Helfern. Weh tut es immer noch, wenn Lea rückblickend daran denkt. Auch Kollegen hatten sie belächelt. Eines "wusste" Lea immer: "Schamanismus wirkt."
Ich habe mir überlegt, ob es sinnvoll ist, hier ein paar Unterstellungen zu vermerken. Ich tue es, damit aufgehört wird, Menschen zu verurteilen, ohne dass sie die unsichtbare Wahrheit dahinter je mit berücksichtigt haben auf dem Heilungsweg.
"Du verhältst dich wie ein Kind." Zusatz, wie eine Dreijährige.
Lea wurde bevormundet und wie ein Kind behandelt, sogar von deutlich jüngeren Leuten.
Ihr wurde unterstellt, sie würde nicht bemerken, dass sie gesehen wird.
Ihr wurde unterstellt sich künstlich wichtiger zu nehmen als sie es war.
Es war noch vieles vieles mehr,
nur an sich zu denken,
ein Egoist zu sein.
Sie soll erst mal erwachsen werden.
Und so weiter.
Fazit:
Es ist leicht jemanden zu bewerten und abzuwerten.
Es ist schwer, einen zu finden, der das Dahinter mit beachtet, wie zum Beispiel Geister.
Es kommt darauf an, ob der Behandler seine Werkzeuge verinnerlicht hat und sie auch nutzt.
Es gibt für so vieles eine Lösung, indem man berücksichtigt, dass es Geister, Untote, erdgebundene Seelen und wie sie noch alle heißen mögen, gibt.
Es braucht es, dass der Behandler, die Tragik der noch hier gebliebenen Seelen verstanden hat. Sie beeinflussen uns lebende Naturen. Mit ihrem Hiersein können das Wesen eines Betroffenen komplett umkrempeln.
Zusammen mit den gelernten Techniken und mit der Gunst des Universums gelingt es. Mit dem Universum ist Gott, der Heilige Geist Spirit, gemeint.
In meiner schamanischen Praxis weiß ich erst hinterher, was gerade dran war.
Ich höre mir die Geschichte meiner Kunden gut an. Anschließend betrachte ich den Kunden mit meiner zweiten Wahrnehmung. Damit sehe, höre, rieche, fühle, schmecke ich genau das, was dem Kunden zu einer Auflösung seines Thema´s führt. Mich führen zu lassen, hat sich immer wieder als stimmig erwiesen, jedenfalls in meiner Praxis.
Wenn ich das so lese, könnte ich direkt glauben: "Einmal schamanisch behandelt bringt die ganze Gesundheit zurück. Es sind mehrere Puzzleteile zusammen zu setzen und sie ergeben ein Ganzes. Krank wurden wir auch in einer langen Phase zwischen Höhen und Tiefen. Wieder heil werden, braucht seine Zeit. Es lohnt sich, da bin ich sicher. Ahó.
co Michaela Aust, 07.August2022
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