Fragen stellen.Ich stelle liebend gerne Fragen. Manchmal komme ich mir vor wie eine Ausfragerin. Dann höre ich auf und ziehe mich zurück mit meinen Fragen.
Es gibt Ohren, denen tut es gut einmal gefragt zu werden, weil sie dann neu nachdenken können.
Es gibt Ohren, diese werden so richtig ärgerlich, weil sie sich mit einer kleinen Frage selbst in Frage gestellt sehen.
Es gibt Ohren, die hören ihre eigenen unbeantworteten Fragen in sich. Entweder gehen sie dieser Frage nach, oder sie tun so als ob alles gut wäre.
Kleine Fragen:
"Stimmt das?"
"Wer sagt das?"
"Brauche ist das?"
"Will ich das?"
"Gefällt mir das wirklich?"
"Tut mir das wirklich gut?"
dienen dem Hinterfragen von dem, was gerade aktuell in und um uns herum ist.
Kleine Fragen erzeugen etwas Abstand zum dem Menschen, zu dem Vorhaben, zu dem, was wir meinen zu brauchen. Damit wird ein neuer Raum eröffnet. Darin spüren wir ganz gut, in welche Richtung uns die Antworten lenken. Mit etwas Distanz schauen wir neu hin, nehmen neu und anders wahr, und treffen dann eine Entscheidung.
Kleine Fragen des Nachfragens
gewähren uns eine Wahl zu haben und selbst entscheidungsfähig zu sein. Wir sind ganz bei uns und schauen auf unsere eigenen Bedürfnisse.
Diese kleine Übung beginnt mit dem Kopf. Unser Geist erinnert sich zuerst eine kleine Frage zu stellen. Sobald der neue Raum geöffnet ist, sind wir ganz mit uns selbst verbunden und finden die Antwort durch unser spüren und sogar körperliches Erleben.
Wer mag, kann es ausprobieren und mir unten ein Feedback hinterlassen. Danke. Ahó.
co Michaela Aust
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