Auswirkungen der kirchlischen Zugehörigkeit sind tiefer, als wir zu denken vermögen. Wenn man jetzt meint aus der "Kirche auszutreten" und damit sei das Thema erledigt, irrt sich!! Die Folgen der mittelalterlichen Praxis sind noch heute vorhanden. Ich meine hier die unbekannten, unbewussten und unsichtbaren Prozesse der einstigen Konfessionszugehörigkeit. Durch die vielen Leben des immer wieder neu geboren werdens hat sich so manches an uns angeheftet und ist bis heute aktiv.
Bekannt sind die Hexenverfolgungen der kirchlichen Institutionen. Weniger bekannt ist ihre Absolution, die sie den zu Tode Verurteilten in den letzten Minuten vor der Exekution gaben. Darauf möchte ich näher eingehen.
Die Kirche, die Priester, haben den zu Tode Verurteilten Vergebung und Verzeihung angeboten. Sie mahnten die Missetäter zur Umkehr und gewährten ihnen Hoffnung durch die Sakramente auf der Richtstätte.
Sie sah den hinzurichtenden Missetäter nicht mehr als Bestie oder dämonisches Wesen an, das zu vernichten war. Sie behandelten die Missetäter als Menschen, der durch den Tod die Möglichkeit zur Sühne bekommt. Sie gaben ihm die Hoffnung mit denen, die ihn jetzt verurteilt hatten, den Guten, am Jüngsten Tage aufzuerstehen. Selbst den Hexen wurde Absolution gewährt! (Welche ein Widersinn: Der Anteil der Kirchen an der Ketzer- und Hexenverfolgung war ja immens gewesen.)
Diese verzeihende und vergebende Praxis der Geistlichen fand später Eingang in die Rechtspraxis. Die Kirche bot dem Verurteilten innere Umkehr, Reue und Buße an. Sie erweckte damit Hoffnung der Bestrafung zu entgehen, also dem Höllenfeuer. In diesem Glauben lächelten sogar Verurteilte und gingen mit Freude hinüber.
Hat man nun solche guten Erfahrungen als Seele hinter sich, kann das im Jetzt-Leben zu einer Treue zur Institution Kirche als Folge haben. In der Not wurde und wird dieser Art Seelen Hilfe von den Konfessionen zuteil. Daann kann sogar ein Kirchenaustritt sie in schlimmste Abgründe führen. Und deswegen ist ihnen diese Zugehörigkeit wichtig, auch wenn sie nur noch ein passives Mitglied sind.
Es gibt so viele Wirkungen im Heute, die sich mit einem Austritt nicht abstreifen lassen. Hierzu gehört auch die Versiegelung der Chakren durch die Taufe, die mit jedem Gottesdienst, und noch mehr mit den kirchlichen Ritualen bei Kommunion, Konfirmation, Ehe, Sterbebett immer wieder neu verschlossen werden. Wen wunderts, dass die eigene Wahrnehmungsfähigkeit sich ebenso verschlossen hat.
Mittels Schamanischem Wirken können sich die Gelübte, die Hoffnungsgläubigkeit, die Versiegelungen der Chakren rückgängig machen. Das gilt auch für die kirchliche Foltermethode mit einem überdiemsnional großen Rosenkranz. Dieser war mit großen Holzperlen angefertigt. Einem Übeltäter wurde er umgehängt. Damit ausgestattet musste er sich vor die Kirchentüre setzen. Auf das vorherrschende Wetter wurde keine Rücksicht genommen. Zu jeder Jahreszeit, bei Wind, Sturm, Sonne, Hitze, Regel, Hagel, Schnee, Frost, Eiseskälte hatte nun so ein Verurteilter von halb fünf über 3 Stunden als Strafe vor der Kirchentüre auszuharren bis die Zeit der Strafe abgelaufen war. Man muss sich vorstellen, dass du damaligen Zeiten die Gottesdienste schon beizeiten früh begannen und ca. 2 bis 3 Stunden andauerten. Davon Betroffene Seelen hängt noch heute ein energetischer Rosenkranz um dem Hals und beschwert ihren Körper.
Ich möchte auf all das Unsichtbare, das uns anheftet, aufmerksam machen. Es mag für manche Naturen lächerlich und an den "Haaren herbeigeholt" vorkommen. Wer sehen kann, und wer die Erfahrung gemacht einer Schamanischen Arbeit gemacht hat, bei der solche und anderer Gegenstände entfernt wurden, weiß wovon ich geschrieben habe.
co Michaela Aust
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