Geburtstag

Veröffentlicht am 6. Juni 2026 um 11:39

Geburtstag feiern
Vor langer Zeit, als ich noch klein war, wurden Geburtstage nicht gefeiert. In christlich geprägten Familien galt das Feiern seines Geburtstages als heidnisch. Heidnische Bräuche bedeuteten, dass eine Abwendung von Gott bestand. 

Geehrt und beglückwünscht wurden einst die Menschen an ihrem Namenstag. Michael , der Schutzheilige meines Namens Michaela, hatte seinen Ehrentag am 29. September. Ich kann mich noch erinnern, dass wir uns als Mädchen gratuliert haben. Gabriel, Michael, Raphael sind drei große Engel im Christentum. Daraus könnte ich schlussfolgern, dass ich mit meiner Namensgebung einen Auftrag mit dazu bekommen habe.

Michael bedeutet: "Wer ist wie Gott`" Michael war der Beschützer vor den Drachen und Untieren. Er hat nie einen Drachen getötet. Hierin ist er Georg gleich. Der heilige Georg hatte einen Ruf Drachen zu töten. Sein Name war so bekannt, dass die Drachen vor ihm flüchteten. Ob es ähnlich ist bei Michael?

Mir ist bekannt, dass Michael neben Petrus, am Himmelstor steht. Er beschützt das Himmelreich vor dem Einzug der Drachen. Sie wurden später auch als Dämonen bezeichnet. Wie die Menschen so sind, haben sie in ihren Köpfen eine Verbindung von Drachen und Dämonen erzeugt. In Wahrheit sind beides zwei völlig verschiedene Naturen. 

Als Michaela geboren stehe ich unter dem besoonderen Schutz von Erzengel Michael. Es könnte sein, dass ich dazu bestimmt bin, in seinem Sinne aktiv zu sein. Das wäre dann ein Auftrag an mich, die Drachen zu finden und mit meinem Ruf dafür zu sorgen, dass sich die Dämonen verziehen. Mein furchtloses Auftreten sorgt dafür, dass ich mit den Drachen und Dämonen ein Gespräch führen kann, um darin herauszufinden, was sie von den Menschen wollen. Damit sie sich zufrieden verwandeln können in gute Kräfte. Zurück verwandeln in Drachen, die sie einst gewesen waren, bevor sie als heidnische Kräfte bekämpft wurden. 

In dem Sinne schließt sich eine Feier zu Ehren des eigenen Geburtstages aus. Das würde die Dämonen nähren. Im Leben sollen wir christlich im Einklang mit Gott leben. Es gibt nur zwei Personen, deren Geburtstage gefeiert werden dürfen.
Der eine ist an Weihnachten von Jesus.
Der zweite ist der Tag der Geburt des Johannes des Täufers. Dieser ist am 24. Juni.

Mir fällt gerade auf, dass es zwei Geburten im Christentum gibt, die gefeiert werden dürfen. Zufällig fallen sie mit den beiden Sonnenwenden zusammen.
Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres. Es werden Johanissfeuer zelebriert.
Am 24. Dezember ist das Fest vom Christkind, der Geburt von Jesus. Am 21. Dezember ist die längste Nacht des Jahres.
Schon den ganzen Dezember hin leuchten die Lichter in den Straßen und Stuben und erleuchten die dunkel gewordene Welt. Die Lichter kündigen die Geburt Christi, von Jesus, an. Jesus bringt das neue Licht. 

Denke ich hier weiter, würde das heißen, dass Johannes die neue Dunkelheit ankündigt. Darüber will ich erstmal ausführlich nachdenken. Johannes wurde geköpft, also ermordert, weil es der Wunsch einer Frau gewesen war. Er wurde sogar noch nach seinem Sterben gedemüdigt, indem sein Kopf auf ein Tablett zur Festtafel getragen wurde. Alle geladenen Gäste konnten den abgeschlagenen Kopf ansehen. 

Es könnte sein, dass Johannes als eine Warnung angesehen werden kann. Die Warnung vor der Dunkelheit, die in den Menschen wohnt. Ein lichtvolles Wesen namens Johannes wird durch die dunklen und pervertierten Abgründe von Menschen zu einer Spottfigur herab gewürdigt. Daraus folgere ich, dass besonders lichtvolle Naturen in Gefahr sind von dunklen Naturen heimlich und hinterrücks ermordert, also umgebracht zu werden.

Lichte Naturen mit lichtem Gemüt wird geschadet. Bis heute. Ihre Botschaften sind unerwüscht zu hören. 
Johannes war der Täufer. Er taufte mit Wasser. Mit dem Wasser des Lebens.
Jesus, der Lichtbringer, taufte mit dem Heiligen Geist. 

Wasser ist sichtbar.
Der Heilige Geist ist unsichtbare Energie.
Beides ist nährend.
co Michaela Aust

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