Trauma

Veröffentlicht am 2. August 2026 um 11:22

Bindungstrauma - Bindung macht Angst
Trennungstrauma - Trennung erzeugt Panik
Traumabindung - das Trauma bindet an
Verlusttrauma - Verlust erzeugt Hamstern
Systembindungstrauma - das Familiensystem ist betroffen

Trauma - viele Namen -
und eines haben sie gemeinsam.
Das Leben ist nie mehr frei.
Das Leben wird bestimmt von der Angst.

Das Trauma verhindert das Leben, das freie Leben.

Trauma sorgt für Kontrolle und Festhalten.

Wie zeigt sich Trauma?
Am Blick.
An den Augen.
Am Körper.

Alle wurden starr.
Wie eingefroren.

Das Gefühl in einem Nirgendwo zu sein, 
nicht wissen wo,
orientierungslos
wie an der Wand stehen
und von hier nach draußen sehen
verzerrt, verschwommen.

Im Nebel, im Dunst stehen.

Nicht mehr von außen, von anderen Personen, verbal erreichbar.

Stechender Blick.
Geradeaus schauen, ins Nirgendwo hin.

Rennen,
Weg,
Nur noch weg.
Weit weg.
Und nie mehr hierher zurück kommen (müssen).

Die Welt (Umwelt) ist ein unsicherer Ort geworden.
Voller Gefahren.
Voll von Feinden bevölkert.

Bedrohung,
bedroht sein.

Kontrolle.
Alles und jeden kontrollieren.
Natürlich heimlich, dass es keiner bemerkt.
Wir wissen es selbst nicht, dass wir kontrollieren.

Hamstern.
Für die Notzeiten.
Um das Fehlende zu ersetzen.

Streiten.
Um sich wieder zu fühlen,
zu spüren.
Um in Kontakt zu kommen.

Die Sehnsucht nach dem Du ist groß
und bereitet zugleich Angst.

Vorsicht.
Übervorsichtig sein.

Um den Überblick zu behalten.
Um das Richtige zu tun.
Das, was kein neues Leid erzeugt.

Der Blick ist gerichtet auf das, was Angst macht.

Das geht so weit,
dass sogar mit Menschen, die Angst erzeugen,
Kontakt gesucht wird.
Dies geschieht unbewusst.

Diese angsterzeugenden Personen
lenken unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Liebe und Sympathie wird verwechselt
mit eigentlicher Ablehnung.
co Michaela Aust

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