BLOG - Beziehungen

Kameradschaft und Loyalität

Nachgedacht.Kameraden sind Menschen, die sich in einem Team zusammen gefunden haben und zueinander Loyalität leben. Ihre höchste Zugehörigkeit gilt dem Großen Ganzen, weswegen sie sich versammelt haben. Das Große Ganze ist ein Fußballspiel, eine Schulklasse, ein Arbeitsteam, eine Vereinigung von Soldaten an einem Stützpunkt. Die Mitglieder sind aufeinander angewiesen. Priorität hat, dass sie sich aufeinander verlassen können. Manchmal haben einzelne Teilnehmer Gründe, das Team zu verlassen. Sie möchten zurück nach Hause, weil dort etwas passiert ist. Dies kann die Geburt eines Kindes sein oder der Tod eines nahen Familienmitgliedes. Gründe der heimlichen Desertation gibt es viele. In einer "Nacht- und Nebelaktion" verlässt der Abgänger die Kameraden und hinterlässt eine Lücke. Es meint eine heroische Tat zu tun. Es könnte sich tatsächlich um Egoismus handeln, bei dem die selbst bezogenen Interessen im Vordergrund stehen. Dass durch ihr weggehen eine Lücke entstanden ist und das gemeinschaftliche Ziel nicht mehr erreicht werden kann, haben sie nicht bedacht. Zu sehr war ihr Blick auf ihre Sehnsucht gerichtet, dass sie unbedingt zu Hause sein müssen. Aufmerksam wurde ich durch einen Film im Fernsehen. Darin ging es um einen Krieg. Es ging um einen jungen Soldaten und seiner Familie daheim. Die hochschwangere Frau erwartete das erste Kind. Der Vater desertierte. Er hatte zuvor um Freigang gebeten, welcher abgelehnt worden war. Auf seinem Weg zum Wohnort seiner Familie erreichte ihn das Auto mit dem obersten Offizier. Der Offizier war froh den Flüchtenden gefunden zu haben. Auf der Rückfahrt zum Stützpunkt kamen beide ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass der Offizier eine Frau und zwei Kinder zu Hause hatte. Seine Zwillinge waren etwa acht Monate alt. Wie gerne würde er bei ihnen sein. Danach ging er auf Kameradschaft ein. Dies ist eine Gemeinschaft von Menschen, die einem übergeordneten Ziel dienen. Sie diente im Film dazu die Verteidigung des Landes zu gewährleisten. Fehlt ein Teilnehmer, kann dies das Überleben aller Kameraden gefährten. Der geflüchtete Kamerad fehlt dem Team. Dies beeinträchtigt das Zusammenhalten. Das Gefühl der Zugehörigkeit und Vertrauen zueinander wird beschädigt durch den Weggang eines Einzelnen, ohne dies erlaubt bekommen zu haben. Heimlich das Team zu verlassen gleicht einem Verrat. Der Verrat von Freundschaften, die aufgebaut wurden. Der Verrat von Glaubwürdigkeit aller im Team ist beschädigt worden. Misstrauen ist eine große Kraft von Zerstörung der zwischenmenschlichen Verbindungen. Vertrauen und Glaubwürdigkeit lässt sich aufeinander verlassen. In einem Team sind die Kameraden aufeinander angewiesen, dass sie, wie das Räd´chen in einer Uhr, an dem ihnen zugewiesenen Platz, funktionieren. Loyalität zu den Kameraden dient dem Großen Ganzen. In dem Film geht es um das Siegen. Kameradschaftliche Loyalität sichert das Weiterleben, sowohl das eigene, wie auch das der Familie daheim. Heimlich geflüchtete Mitglieder tragen zum Zusammenbruch, zu Untergang und Niederlage bei. Meine Gedanken gehen weiter. Wie ist es in aktuellen Kriegen, wenn große Teile der Bevölkerung flüchten? In ein fernes Land, in dem sie sicher sind und gut versorgt und dort gut leben können. Welche Wirkung hat der Weggang der eigenen Landesgemeinschaft auf die Soldaten an der Front? Ich frage mich, ob es ihnen ähnlich ergeht, wie ich es oben beschrieben habe. In meinen Überlegungen fielen mir Ausnahmen ein. Heroische und übermotivierte Kameraden, die freiwillig an die Front gehen, die aus einem fernen Land einreisen. Allerdings ist bei ihnen fraglich, ob sich diese Spezies in eine Kameradschaft einfügen können. Ihre selbstbezogenen Interessen gelten sich selbst als Sieger. Lässt sich eine Familiengemeinschaft im Sinne dieser Überlegungen betrachten?Lässt sich ein Familienverband als eine Kameradschaftsgemeinschaft ansehen?Wo ist das Große Gemeinsame, dem gedient wird? Um was handelt es sich in einer Familie?In einer Familie wünsche ich mir die Akzeptanz der Zusammengehörigkeit.Es könnte sein, dass manche Mitglieder deswegen so schrill und laut sind, weil sie sich als nicht dazugehörig (ausgeschlossen) empfinden?Es könnte sein, dass einige immer Mitglieder als Erwachsene immer noch in der jugendlichen Anti-Haltung der Rebellion und des Aufruhrs gefangen sind?Es könnte sein, dass es zahlreiche geflüchtete Deserteure gab, die weggingen und die Familie verließen?Es könnte sein, dass diverse Angehörige, ihre (selbstsüchtigen) Interessen wichtiger gewesen waren, als die Kameradschaft der Familie zu pflegen?Die Stärke der Kameradschaft ist:

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Verletzt sein oder Opfer sein

Verletzt sein ist etwas anders, als ein Opfer zu sein. Sind wir verletzt, holen wir uns Hilfe. Wir kleben ein Pflaster auf die Wunde oder nehmen Pillen oder Saft, und die Wunde verschließt sich. Bei seelischen Verletzungen fehlen uns solche Mittel. Wir bleiben mit der Wunde alleine. Sie schmerzt. Was geschieht jetzt? Aufgrund unserer Hilflosigkeit finden wir die Verursacher. Dieser ist der Mensch, der uns hier etwas angetan hat. Er hat böse Worte gesprochen. Er ist an unserem Treffen nicht gekommen. Wir fühlen uns im Stich gelassen, hilflos und klein. Wir fühlen uns den Umständen ausgeliefert.Opfer sein entsteht. Auf diesem Boden werden wir zu einem kleinen Kind, das sich im Stich gelassen fühlt. Da wir erwachsene Leute sind, verwandelt sich die Hilflosigkeit. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände. Personen haben uns etwas angetan. Sie werden zum Täter. Sie haben sogar Namen erhalten: Narzissten werden sie abfällig genannt. Es wird mit dem Finger auf sie gedeutet. Sie werden mit Worten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.Wie erkennen wir den Unterschied zwischen der Verletztheit und dem Opfersein? Es gibt hier beliebte Sätze, die gerne ausgesprochen werden:- Du bist schuld. - Meine Eltern sind schuld. - Ich habe so vieles in meinem Leben mitgemacht. - Was weißt denn du schon davon?- Ich bin schon 30, 40, 70 Jahre alt, viel älter als du.Opfer strahlen, wenn sie vom Schlimmen erzählen. Der Blick ist auf den anderen gerichtet. Wegwärts von sich. Der andere soll sich heilen, dann geht es ihnen gut, meinen sie.Eine körperliche Wunde wird gesehen. Darum ist es offensichtlich, wo der Schmerzherd behoben werden kann.Eine seelische Wunde ist unsichtbar in uns. Sie kann von außen nicht wahrgenommen werden. Der Schmerzherd wird außen bei Menschen, Orten, Situationen, der Kultur, der Gesellschaft, Religion, dem Land, der Kindheit, früheren Leben und noch vielen mehr, welche mir gerade nicht einfallen, konkret benannt. So genau wissen wir nicht, wie wir und wo wir uns schmerzlindernd versorgen können.Bleiben wir bei uns. Dann sind wir gut versorgt. Wir können uns erinnern an frühere Heilmittel, die uns gut getan haben, seelischen Schmerz zu lindern. Ist unser Blick auf den anderen gerichtet. Dann sind wir die selbsternannten Richtern, Kl

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Der freie Wille

Es gibt einen freien Willen. Wir haben unsere Entscheidungen in der Hand. Wir bestimmen also unser Leben selbst. Auch wenn wir das gar nicht wissen oder bemerken, weil die Entscheidungen getarnt sind. Es gibt die Menschen, die sind sich ihrer Entscheidungen bewusst. Sie wissen, dass solche Folgen haben: Gute. Andere. Eine Entscheidung ist eine Handlungsanweisung an uns. Unser Bewusstsein und Unterbewusstsein richtet sich danach aus. Das Leben verläuft dann genau hin zu dem Ziel, was die getroffene Entscheidung beinhaltet. Es gibt Menschen, die sich ihrer Entscheidungen nicht bewusst sind. Die gar nicht wissen, dass sie sich entschieden haben. Und zwar hier dazu den anderen tun zu lassen, bestimmen zu lassen. Es sind die Leute, die fragen. Sie weichen eigenen Entscheidungen aus. Treibt man sie in die Enge, können sie aggressiv reagieren, sarkastisch oder sonstwie austeilend und abwehrend. Sie mogeln sich heraus, in dem sie das Thema wechseln und die Frage zurück geben. Ganz besonders bei Paaren, in Familien und an Arbeitsplätzen ist diese Thematik verbreitet. Der aktivere Part fühlt sich geschmeichelt. Er fühlt sich groß, größer als es der Beziehung gut tut. Diese Menschen manipulieren den anderen. Das ist bei genauerer Betrachtung ein indirektes Indiz auf Täterenergie. Warum? Weil die Entscheider, die Menschen in dieser Beziehung, die die Entscheidungen (gerne) treffen, von ihm fremdgesteuert in die Lage gebracht werden, die Führung zu übernehmen und somit die Verantwortung über die Entscheidungen.Der freie Wille. Schaue ich auf das epigenetische informative karmische Erbe hin, dann ist da kein freier Wille mehr zu erkennen. Das macht mich gerade traurig. Wo ich doch zu den Entscheiderinnen gehöre. Existieren in uns energetische Lasten von Schuld, Gelübten, Schwüren und Treue, die eigentlich zu einem früheren Leben oder Ahnen, also Vorfahren, gehören, dann ist es aus mit dem freien Willen. Dieses unsichtbare epigenetische Erbe bestimmt unser Leben hier im Heute. Es schränkt uns genau genommen ein. Wir bemerken das, wenn wir wieder, und immer wieder, ab einem bestimmten Punkt, stocken. Es geht einfach nicht weiter. Es tun sich Störungen auf von Gegnern, Boykott, Selbstsabotage.Hier reden "Gelehrte" gerne von "nicht mitarbeiten wollen", von "gar nicht aus dem Sumpf aussteigen zu wollen". Sie haben das, was dahinter steht, nicht kennen gelernt. Sie wissen nicht darum, wie sehr einen Menschen, der willig ist und freiwillig sein Geld für sein Vorwärtskommen investiert, dieses unsichtbare Erbe sabotiert. Es ist das Unsichtbare, das im Unbewussten gespeichert ist, das für schlimmste Selbstverhinderungen sorgt, für körperliche Gebrechen, seelische Beeinträchtigungen und was euch immer noch an negativem hier einfällt.Das Buch kann neu geschrieben werden.

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"Ich habe nichts getan"

Ein kleines Erlebnis zur Veranschaulichung, was ich meine.Vor kurzem war ich wegen meines Handy´s im Computerladen. Es kam ein älterer Herr dazu. Der Verkäufer bat ihn darum, seinen Wunsch zu äußern. Er zeigte sein Handy und sprach davon, dass nichts mehr so war, wie es einmal gewesen war. Und er betonte, dass er nichts getan hatte. Nebenbei erwähnte er seinen Neffen, den er gebeten hatte, den vorherigen Zustand wieder herzustellen, was ihm auch nicht gelang. Darum kam er in das Geschäft und suchte Hilfe. Der Verkäufer grinste vielsagend.An diesem Punkt mischte ich mich ein und erzählte von mir, dass ich auch früher immer "nichts getan hatte" und mein Computer, "einfach so" sie verstellt hatte.Mit einer Freundin unterhielt ich ein paar Tage später über das Gleichgewicht von Yin und Yang, von männlich und weiblich. Mir fiel die obige Szene ein. Heute Nacht kam eine Idee zu mir."Was wäre, wenn es in unseren Beziehungen ähnlich läuft?

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Stress - es gibt viel zu tun

Bist du noch im Stress?Oder tust du alles, um folgende Punkte abzuwehren:- Langeweile- Nichts-Tun- alleine sein- ausruhen- gesund sein.Der letzte Punkt mag dich überraschen und sofortige Abwehr auslösen. Wer will denn schon krank sein? Niemand. Ich behaupte, dass Menschen, die in Dauerstress organisiert sind, zwar gesund werden wollen, aber das Gesund sein aus unbewussten Gründen sabotieren. Sie müssten ihr ganzes Leben umkrempeln. Sind wir krank, haben wir ein Gesprächsthema. Sind wir gesund, worüber kann man dann noch sprechen? Mit gesund meine ich, dass wir in allen Lebensbereichen rundum glücklich, ausgewogen und zufrieden sind. Ist das eine Illusion? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Mir geht es hier einzig um die stressbedingten Beeinträchtigungen von Körper, Geist, Seele und Energie. Im Dauerstress zu sein, schädigt das Immunsystem. Unsere Abwehr wird geschwächt. Hierbei handelt es sich um unsere körperlichen Abwehrkräfte, sowie unsere geistige Verfassung, unsere seelische Gestimmtheit und unserem Energielevel. Es kann sogar sein, dass wir so sehr in den Abläufen eingebunden sind, dass wir es gar nicht mehr spüren, dass sich in uns etwas verkrampft, wir müde sind und dennoch durchhalten und weitermachen, wir überlastet sind, um uns wertvoll zu fühlen. Wozu betreiben wir die Verausgabung unserer Kräfte? - Um gesehen zu werden. - Um geliebt und gemocht zu werden.- Um anerkannt zu sein.- Um beliebt zu sein. - Um nicht alleine zu sein und nichts mit uns alleine anzufangen wissen.- Um nicht als faul zu gelten. - Um bloß keine Langeweile zu spüren. Ohne die Bestätigung durch die vielen Aktionen und Aktivitäten, können wir nichts mit uns anfangen. Wir haben verlernt uns zu langweilen. Warum? Weil Langeweile sich früher, als wir noch Kinder gewesen waren, schlimm angefühlt hat. Es fühlte sich an wie in einem tiefen Loch zu sitzen, in einem Zimmer abgestellt, langweilig zu sein. Wir könnten wir einen Langweiler gehalten werden. Das ist jemand, der alleine ist und keinen Freund hat. Schon der Gedanke daran, nicht interessant und wichtig zu sein, löst Abwehr und Traurigkeit aus.Wir könnten gesund sein. Was wäre dann? Dann hätten wir so viele Gesprächsthemen weniger. Wir müssten neue Themen finden, die begeistern. Wir müsste Stopp sagen, wenn andere von dem, was sie überlastet, sprechen wollen. Und wir müssten uns selbst beobachten und kritisch hinterfragen, ob wir zu uns ehrlich sind, auf uns selbst hören, uns zuhören und die entsprechenden Schritte zu unternehmen. Die Fallen des Stresserlebens sind subtil verteilt. Manche Stressauslöser sind offensichtlich. Andere haben sich getarnt und sind schon ganz selbstverständlich geworden. Was hilft weiter? - Selbst-Reflexion- Meditation- Achtsamkeit mit den eigenen Bedürfnissen- Hinterfragen: Tut mir das gut? Brauche ich das? Stimmt mein Gefühl? Kann ich diesem kurzen Gedanken trauen? - Derr eigenen Intuition vertrauen. - Die Verantwortung für sich selbst ganz übernehmen. - Autogenes Training- Entspannungsverfahren aller Art- Östliche Bewegungsmeditationen- Schreiben "es von der Seele schreiben"Abschließend möchte ich mein Schamanisches Coaching erwähnen. Mit dem Zurücksetzen des Kampf-Flucht-Modus ist ein Reset möglich, endlich einmal wieder entspannen zu können, klar zu denken und innerlich zur Ruhe kommen können. Zurück gebrachte einst verlorene Seelenanteile bringen wieder ins innere Gleichgewicht. Wie innen, so außen, entsteht daraus. Vielleicht halten dich "dunkle" Energien auf Trab. Sie können aus deiner Aura herausgenommen werden. Es gibt viele Wege, aus dem Stress heraus in die Balance zu gelangen. Wichtig ist: Fange an. Dieser Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Beachte: Ein einziger Schritt bringt nur wenig weiter. Es braucht dann mehrere Schrittfolgen, um das innere Gleichgewicht zurück zu haben. co Michaela Aust

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Kameradschaft und Loyalität

Nachgedacht.Kameraden sind Menschen, die sich in einem Team zusammen gefunden haben und zueinander Loyalität leben. Ihre höchste Zugehörigkeit gilt dem Großen Ganzen, weswegen sie sich versammelt haben. Das Große Ganze ist ein Fußballspiel, eine Schulklasse, ein Arbeitsteam, eine Vereinigung von Soldaten an einem Stützpunkt. Die Mitglieder sind aufeinander angewiesen. Priorität hat, dass sie sich aufeinander verlassen können. Manchmal haben einzelne Teilnehmer Gründe, das Team zu verlassen. Sie möchten zurück nach Hause, weil dort etwas passiert ist. Dies kann die Geburt eines Kindes sein oder der Tod eines nahen Familienmitgliedes. Gründe der heimlichen Desertation gibt es viele. In einer "Nacht- und Nebelaktion" verlässt der Abgänger die Kameraden und hinterlässt eine Lücke. Es meint eine heroische Tat zu tun. Es könnte sich tatsächlich um Egoismus handeln, bei dem die selbst bezogenen Interessen im Vordergrund stehen. Dass durch ihr weggehen eine Lücke entstanden ist und das gemeinschaftliche Ziel nicht mehr erreicht werden kann, haben sie nicht bedacht. Zu sehr war ihr Blick auf ihre Sehnsucht gerichtet, dass sie unbedingt zu Hause sein müssen. Aufmerksam wurde ich durch einen Film im Fernsehen. Darin ging es um einen Krieg. Es ging um einen jungen Soldaten und seiner Familie daheim. Die hochschwangere Frau erwartete das erste Kind. Der Vater desertierte. Er hatte zuvor um Freigang gebeten, welcher abgelehnt worden war. Auf seinem Weg zum Wohnort seiner Familie erreichte ihn das Auto mit dem obersten Offizier. Der Offizier war froh den Flüchtenden gefunden zu haben. Auf der Rückfahrt zum Stützpunkt kamen beide ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass der Offizier eine Frau und zwei Kinder zu Hause hatte. Seine Zwillinge waren etwa acht Monate alt. Wie gerne würde er bei ihnen sein. Danach ging er auf Kameradschaft ein. Dies ist eine Gemeinschaft von Menschen, die einem übergeordneten Ziel dienen. Sie diente im Film dazu die Verteidigung des Landes zu gewährleisten. Fehlt ein Teilnehmer, kann dies das Überleben aller Kameraden gefährten. Der geflüchtete Kamerad fehlt dem Team. Dies beeinträchtigt das Zusammenhalten. Das Gefühl der Zugehörigkeit und Vertrauen zueinander wird beschädigt durch den Weggang eines Einzelnen, ohne dies erlaubt bekommen zu haben. Heimlich das Team zu verlassen gleicht einem Verrat. Der Verrat von Freundschaften, die aufgebaut wurden. Der Verrat von Glaubwürdigkeit aller im Team ist beschädigt worden. Misstrauen ist eine große Kraft von Zerstörung der zwischenmenschlichen Verbindungen. Vertrauen und Glaubwürdigkeit lässt sich aufeinander verlassen. In einem Team sind die Kameraden aufeinander angewiesen, dass sie, wie das Räd´chen in einer Uhr, an dem ihnen zugewiesenen Platz, funktionieren. Loyalität zu den Kameraden dient dem Großen Ganzen. In dem Film geht es um das Siegen. Kameradschaftliche Loyalität sichert das Weiterleben, sowohl das eigene, wie auch das der Familie daheim. Heimlich geflüchtete Mitglieder tragen zum Zusammenbruch, zu Untergang und Niederlage bei. Meine Gedanken gehen weiter. Wie ist es in aktuellen Kriegen, wenn große Teile der Bevölkerung flüchten? In ein fernes Land, in dem sie sicher sind und gut versorgt und dort gut leben können. Welche Wirkung hat der Weggang der eigenen Landesgemeinschaft auf die Soldaten an der Front? Ich frage mich, ob es ihnen ähnlich ergeht, wie ich es oben beschrieben habe. In meinen Überlegungen fielen mir Ausnahmen ein. Heroische und übermotivierte Kameraden, die freiwillig an die Front gehen, die aus einem fernen Land einreisen. Allerdings ist bei ihnen fraglich, ob sich diese Spezies in eine Kameradschaft einfügen können. Ihre selbstbezogenen Interessen gelten sich selbst als Sieger. Lässt sich eine Familiengemeinschaft im Sinne dieser Überlegungen betrachten?Lässt sich ein Familienverband als eine Kameradschaftsgemeinschaft ansehen?Wo ist das Große Gemeinsame, dem gedient wird? Um was handelt es sich in einer Familie?In einer Familie wünsche ich mir die Akzeptanz der Zusammengehörigkeit.Es könnte sein, dass manche Mitglieder deswegen so schrill und laut sind, weil sie sich als nicht dazugehörig (ausgeschlossen) empfinden?Es könnte sein, dass einige immer Mitglieder als Erwachsene immer noch in der jugendlichen Anti-Haltung der Rebellion und des Aufruhrs gefangen sind?Es könnte sein, dass es zahlreiche geflüchtete Deserteure gab, die weggingen und die Familie verließen?Es könnte sein, dass diverse Angehörige, ihre (selbstsüchtigen) Interessen wichtiger gewesen waren, als die Kameradschaft der Familie zu pflegen?Die Stärke der Kameradschaft ist:

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Verletzt sein oder Opfer sein

Verletzt sein ist etwas anders, als ein Opfer zu sein. Sind wir verletzt, holen wir uns Hilfe. Wir kleben ein Pflaster auf die Wunde oder nehmen Pillen oder Saft, und die Wunde verschließt sich. Bei seelischen Verletzungen fehlen uns solche Mittel. Wir bleiben mit der Wunde alleine. Sie schmerzt. Was geschieht jetzt? Aufgrund unserer Hilflosigkeit finden wir die Verursacher. Dieser ist der Mensch, der uns hier etwas angetan hat. Er hat böse Worte gesprochen. Er ist an unserem Treffen nicht gekommen. Wir fühlen uns im Stich gelassen, hilflos und klein. Wir fühlen uns den Umständen ausgeliefert.Opfer sein entsteht. Auf diesem Boden werden wir zu einem kleinen Kind, das sich im Stich gelassen fühlt. Da wir erwachsene Leute sind, verwandelt sich die Hilflosigkeit. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände. Personen haben uns etwas angetan. Sie werden zum Täter. Sie haben sogar Namen erhalten: Narzissten werden sie abfällig genannt. Es wird mit dem Finger auf sie gedeutet. Sie werden mit Worten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.Wie erkennen wir den Unterschied zwischen der Verletztheit und dem Opfersein? Es gibt hier beliebte Sätze, die gerne ausgesprochen werden:- Du bist schuld. - Meine Eltern sind schuld. - Ich habe so vieles in meinem Leben mitgemacht. - Was weißt denn du schon davon?- Ich bin schon 30, 40, 70 Jahre alt, viel älter als du.Opfer strahlen, wenn sie vom Schlimmen erzählen. Der Blick ist auf den anderen gerichtet. Wegwärts von sich. Der andere soll sich heilen, dann geht es ihnen gut, meinen sie.Eine körperliche Wunde wird gesehen. Darum ist es offensichtlich, wo der Schmerzherd behoben werden kann.Eine seelische Wunde ist unsichtbar in uns. Sie kann von außen nicht wahrgenommen werden. Der Schmerzherd wird außen bei Menschen, Orten, Situationen, der Kultur, der Gesellschaft, Religion, dem Land, der Kindheit, früheren Leben und noch vielen mehr, welche mir gerade nicht einfallen, konkret benannt. So genau wissen wir nicht, wie wir und wo wir uns schmerzlindernd versorgen können.Bleiben wir bei uns. Dann sind wir gut versorgt. Wir können uns erinnern an frühere Heilmittel, die uns gut getan haben, seelischen Schmerz zu lindern. Ist unser Blick auf den anderen gerichtet. Dann sind wir die selbsternannten Richtern, Kl

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Der freie Wille

Es gibt einen freien Willen. Wir haben unsere Entscheidungen in der Hand. Wir bestimmen also unser Leben selbst. Auch wenn wir das gar nicht wissen oder bemerken, weil die Entscheidungen getarnt sind. Es gibt die Menschen, die sind sich ihrer Entscheidungen bewusst. Sie wissen, dass solche Folgen haben: Gute. Andere. Eine Entscheidung ist eine Handlungsanweisung an uns. Unser Bewusstsein und Unterbewusstsein richtet sich danach aus. Das Leben verläuft dann genau hin zu dem Ziel, was die getroffene Entscheidung beinhaltet. Es gibt Menschen, die sich ihrer Entscheidungen nicht bewusst sind. Die gar nicht wissen, dass sie sich entschieden haben. Und zwar hier dazu den anderen tun zu lassen, bestimmen zu lassen. Es sind die Leute, die fragen. Sie weichen eigenen Entscheidungen aus. Treibt man sie in die Enge, können sie aggressiv reagieren, sarkastisch oder sonstwie austeilend und abwehrend. Sie mogeln sich heraus, in dem sie das Thema wechseln und die Frage zurück geben. Ganz besonders bei Paaren, in Familien und an Arbeitsplätzen ist diese Thematik verbreitet. Der aktivere Part fühlt sich geschmeichelt. Er fühlt sich groß, größer als es der Beziehung gut tut. Diese Menschen manipulieren den anderen. Das ist bei genauerer Betrachtung ein indirektes Indiz auf Täterenergie. Warum? Weil die Entscheider, die Menschen in dieser Beziehung, die die Entscheidungen (gerne) treffen, von ihm fremdgesteuert in die Lage gebracht werden, die Führung zu übernehmen und somit die Verantwortung über die Entscheidungen.Der freie Wille. Schaue ich auf das epigenetische informative karmische Erbe hin, dann ist da kein freier Wille mehr zu erkennen. Das macht mich gerade traurig. Wo ich doch zu den Entscheiderinnen gehöre. Existieren in uns energetische Lasten von Schuld, Gelübten, Schwüren und Treue, die eigentlich zu einem früheren Leben oder Ahnen, also Vorfahren, gehören, dann ist es aus mit dem freien Willen. Dieses unsichtbare epigenetische Erbe bestimmt unser Leben hier im Heute. Es schränkt uns genau genommen ein. Wir bemerken das, wenn wir wieder, und immer wieder, ab einem bestimmten Punkt, stocken. Es geht einfach nicht weiter. Es tun sich Störungen auf von Gegnern, Boykott, Selbstsabotage.Hier reden "Gelehrte" gerne von "nicht mitarbeiten wollen", von "gar nicht aus dem Sumpf aussteigen zu wollen". Sie haben das, was dahinter steht, nicht kennen gelernt. Sie wissen nicht darum, wie sehr einen Menschen, der willig ist und freiwillig sein Geld für sein Vorwärtskommen investiert, dieses unsichtbare Erbe sabotiert. Es ist das Unsichtbare, das im Unbewussten gespeichert ist, das für schlimmste Selbstverhinderungen sorgt, für körperliche Gebrechen, seelische Beeinträchtigungen und was euch immer noch an negativem hier einfällt.Das Buch kann neu geschrieben werden.

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"Ich habe nichts getan"

Ein kleines Erlebnis zur Veranschaulichung, was ich meine.Vor kurzem war ich wegen meines Handy´s im Computerladen. Es kam ein älterer Herr dazu. Der Verkäufer bat ihn darum, seinen Wunsch zu äußern. Er zeigte sein Handy und sprach davon, dass nichts mehr so war, wie es einmal gewesen war. Und er betonte, dass er nichts getan hatte. Nebenbei erwähnte er seinen Neffen, den er gebeten hatte, den vorherigen Zustand wieder herzustellen, was ihm auch nicht gelang. Darum kam er in das Geschäft und suchte Hilfe. Der Verkäufer grinste vielsagend.An diesem Punkt mischte ich mich ein und erzählte von mir, dass ich auch früher immer "nichts getan hatte" und mein Computer, "einfach so" sie verstellt hatte.Mit einer Freundin unterhielt ich ein paar Tage später über das Gleichgewicht von Yin und Yang, von männlich und weiblich. Mir fiel die obige Szene ein. Heute Nacht kam eine Idee zu mir."Was wäre, wenn es in unseren Beziehungen ähnlich läuft?

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Stress - es gibt viel zu tun

Bist du noch im Stress?Oder tust du alles, um folgende Punkte abzuwehren:- Langeweile- Nichts-Tun- alleine sein- ausruhen- gesund sein.Der letzte Punkt mag dich überraschen und sofortige Abwehr auslösen. Wer will denn schon krank sein? Niemand. Ich behaupte, dass Menschen, die in Dauerstress organisiert sind, zwar gesund werden wollen, aber das Gesund sein aus unbewussten Gründen sabotieren. Sie müssten ihr ganzes Leben umkrempeln. Sind wir krank, haben wir ein Gesprächsthema. Sind wir gesund, worüber kann man dann noch sprechen? Mit gesund meine ich, dass wir in allen Lebensbereichen rundum glücklich, ausgewogen und zufrieden sind. Ist das eine Illusion? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Mir geht es hier einzig um die stressbedingten Beeinträchtigungen von Körper, Geist, Seele und Energie. Im Dauerstress zu sein, schädigt das Immunsystem. Unsere Abwehr wird geschwächt. Hierbei handelt es sich um unsere körperlichen Abwehrkräfte, sowie unsere geistige Verfassung, unsere seelische Gestimmtheit und unserem Energielevel. Es kann sogar sein, dass wir so sehr in den Abläufen eingebunden sind, dass wir es gar nicht mehr spüren, dass sich in uns etwas verkrampft, wir müde sind und dennoch durchhalten und weitermachen, wir überlastet sind, um uns wertvoll zu fühlen. Wozu betreiben wir die Verausgabung unserer Kräfte? - Um gesehen zu werden. - Um geliebt und gemocht zu werden.- Um anerkannt zu sein.- Um beliebt zu sein. - Um nicht alleine zu sein und nichts mit uns alleine anzufangen wissen.- Um nicht als faul zu gelten. - Um bloß keine Langeweile zu spüren. Ohne die Bestätigung durch die vielen Aktionen und Aktivitäten, können wir nichts mit uns anfangen. Wir haben verlernt uns zu langweilen. Warum? Weil Langeweile sich früher, als wir noch Kinder gewesen waren, schlimm angefühlt hat. Es fühlte sich an wie in einem tiefen Loch zu sitzen, in einem Zimmer abgestellt, langweilig zu sein. Wir könnten wir einen Langweiler gehalten werden. Das ist jemand, der alleine ist und keinen Freund hat. Schon der Gedanke daran, nicht interessant und wichtig zu sein, löst Abwehr und Traurigkeit aus.Wir könnten gesund sein. Was wäre dann? Dann hätten wir so viele Gesprächsthemen weniger. Wir müssten neue Themen finden, die begeistern. Wir müsste Stopp sagen, wenn andere von dem, was sie überlastet, sprechen wollen. Und wir müssten uns selbst beobachten und kritisch hinterfragen, ob wir zu uns ehrlich sind, auf uns selbst hören, uns zuhören und die entsprechenden Schritte zu unternehmen. Die Fallen des Stresserlebens sind subtil verteilt. Manche Stressauslöser sind offensichtlich. Andere haben sich getarnt und sind schon ganz selbstverständlich geworden. Was hilft weiter? - Selbst-Reflexion- Meditation- Achtsamkeit mit den eigenen Bedürfnissen- Hinterfragen: Tut mir das gut? Brauche ich das? Stimmt mein Gefühl? Kann ich diesem kurzen Gedanken trauen? - Derr eigenen Intuition vertrauen. - Die Verantwortung für sich selbst ganz übernehmen. - Autogenes Training- Entspannungsverfahren aller Art- Östliche Bewegungsmeditationen- Schreiben "es von der Seele schreiben"Abschließend möchte ich mein Schamanisches Coaching erwähnen. Mit dem Zurücksetzen des Kampf-Flucht-Modus ist ein Reset möglich, endlich einmal wieder entspannen zu können, klar zu denken und innerlich zur Ruhe kommen können. Zurück gebrachte einst verlorene Seelenanteile bringen wieder ins innere Gleichgewicht. Wie innen, so außen, entsteht daraus. Vielleicht halten dich "dunkle" Energien auf Trab. Sie können aus deiner Aura herausgenommen werden. Es gibt viele Wege, aus dem Stress heraus in die Balance zu gelangen. Wichtig ist: Fange an. Dieser Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Beachte: Ein einziger Schritt bringt nur wenig weiter. Es braucht dann mehrere Schrittfolgen, um das innere Gleichgewicht zurück zu haben. co Michaela Aust

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